Heute war es wieder so weit.
Gemeinsam mit Björn und Peggy, die sich uns neu angeschlossen hat, ging es erneut auf Exkursion. Melanie hatte ja leider keine Zeit, aber beim nächsten mal.....
Nun, es war erneut ein voller Erfolg. Trotz Trockenheit und fortgeschrittener Jahreszeit fanden wir Pilze, Pilze, Pilze........
Peggy hat den Akku ihrer Kamera leerfotografiert, ich hatte Mühe die beiden "auf Trab" zu halten, um zur vorher festgelegten Zeit wieder am Auto zu sein. Die Deutsche Bahn wartet nicht, sie lässt höchstens warten.:D
Ich möchte Euch hier als Einstieg einen erneuten (den 6ten) Fund von Hygrocybe viola in diesem Jahr vermelden.
Die beiden Fotos dazu sollen weniger den Pilz an sich zeigen, als vielmehr seinen Standort. Denn den können wir mit einigem Nachdruck inzwischen als gesichert annehmen.
H.viola wächst vornehmlich an Böschungen und Abbruchkanten, also an irgendwelchen schräg oder steil abfallenden Flächen. Und dort auch wieder ganz speziell auf fast nackter Erde. Und auch das ist noch nicht alles, es geht noch einen Tick spezieller.
H.viola wächst dort ausschließlich ( bei unseren Funden) unter Überhängen, am Rand von Mauselöchern oder sonstigen Höhlungen und Ausbuchtungen. Auf den Bildern kann man ein Exemplar erkennen, welches sich an einer Wegböschung, und dort wiederum an der Schräge zum Eingang in eine kleine Aushölung, befand.
Achtet doch bitte mal mit auf solche Standorte. Es interessiert mich sehr, ob H.viola wirklich so extrem selten ist wie bisher angenommen, oder ob sie nur einfach übersehen wird.
Was hat das jetzt mit Gehirnen und Ohren zu tun?
Natürlich nix.
Das wird Björn dann später zeigen. Seid gespannt.
Ach so.
Insgesamt war es ein herrlicher Ausflug bei bestem Wetter und in sehr netter Gesellschaft. Peggy passt zu unserem Kleinsthaufen, denke ich.