Netziger Wachsporling - Ceriporia reticulata?

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 1.733 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Naan83.

  • Hallo zusammen!


    Diesen hübschen Porling (insgesamt nur wenige cm ausgebreitet) fand ich bei frostigem Wetter bereits im Dezember an einem liegenden Nadelholzast (Fichte?) in der Nähe des Heidelberger Kohlhofs, und er blieb zuerst unbestimmt auf meinem Rechner liegen.


    Nun bin ich in Großpilze Baden Württembergs zufällig auf einen Pilz gestoßen, der hier von der Struktur gut zu passen scheint - der Netzige Wachsporling (Ceriporia reticulata).


    Gäbe es hier Verwechslungsmöglichkeiten mit ähnlicher Struktur, oder kann ich den so ablegen?


    Vielen Dank schon mal. :)






    Edit: Ich sehe gerade, dass ich diesen Beitrag im falschen Unterforum gepostet habe. Ich hol mir mal einen Kaffee :shy:

  • Ist doch kein Problem, Anna. Schon verschoben :P


    Und dein Pilz sieht nach Ceriporia reticulata aus. Der Doppelgänger wäre Trechispora mollusca mit relativ weichen, verwischbaren Fruchtkörpern und stacheligen, sehr kleinen Sporen.




    Wenn du die beiden Arten betrachtest, siehst du, dass eine makroskopische Einschätzung sicher nicht in jedem Fall eindeutig ist...also: Mikroskop bringt wieder mal Sicherheit.


    lg björn

    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

  • Hallo Björn,


    vielen Dank für deine Einschätzung. Vom Doppelgänger hatte ich noch nichts gehört.


    Ich werde die Bilder mal mit einem ? unter C.r. abheften und den Verweis auf die Verwechslungsart beifügen. Da ich noch kein Mikroskop habe und ohnehin nichts vom Pilz mitgenommen habe, kann ich es nun leider nicht mehr mit Sicherheit klären.


    Aber ich vermute, mit mehr Erfahrung könnte man die Arten im Feld auch makroskopisch auseinanderhalten, z.B. was Konistenz etc. anbelangt? Oder würdest du diese Arten auch immer mikroskopisch absichern wollen?