Hallo liebe Pilzfreunde,
da man ja wie bei meinem Fund, bei grünlichen Pilzen höllisch aufpassen sollte und ich den im Wald ohne Brille nicht eindeutig indendifizieren konnte meine Anfrage.
Vorkommen: älterer und lichter Buchenwald
Hut: Dm 10cm, Trichterförmig vertieft, Mitte spangrün (wie es eigentlich soll) mit ockergelben Flecken, Rand heller und creme-weiss. Schwach gefelderte Stellen nur zum Rand hin und mit blosem Auge schwer zu erkennen. Huthaut 1/2 abziehbar.
Lamellen: weiss, etwas stabil, bei mehr Druck brechend
Stiel: H 8cm, Dm 3cm, rel. fest, weiss, berührte Stellen nach Zeit gelb-ocker verfärbend, Basis ocker-braun gefleckt.
Geruch: neutral, nach Zeit nur an der Basis stark. (Soll Käsegeruch sein und könnte etwa so hinkommen, kein Fisch)
Geschmack: mild, Lamellen mild
Chemie: Foto Hintergrund ist weisses Papier. Test auf Stiel-Aussenseite, mein Material ist ein Jahr alt, v.l.n.r.
FeSo4: leicht rosa
Guajak: sofort hellgrün dann schnell dunkelblau
Phenol: keine Reaktion (sollte eigentlich nach meinen Notizen weinbraun verfärben)
KOH20%: leicht gilbend
Sporenpulverfarbe: ist eigentlich nicht eingeplant... nur im Notfall.
Was meint ihr? Kann man dem den Namen "Grüngefelderter Täubling - Russula virescens" geben?
Viele Grüsse aus der Rhön
claus