Neujahrstouren im Vergleich (01.01.2017 & 01.01.2018)

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  • An Silvester hatte es bei uns frühlingshafte 14 Grad. Am 01.01.2018 immerhin noch 7 Grad. Bei uns fühlt sich der Jahreswechsel wie der Start in den Frühling an. Dementsprechend sind auch unsere Funde ausgefallen. Vor allem Judasohren, Trompetenpfifferlinge und Birkenporlinge konnten wir an Neujahr finden. Die Trompetenpfifferlinge scheinen bei uns sogar tatsächlich wieder Nachwuchs zu produzieren. Es waren erstaunlich viele junge Exemplare dabei. Exakt vor einem Jahr waren wir im gleichen Wald unterwegs. Zu finden gab es damals nur –žTiefkühlpilze–œ (v. a. Violette Rötelritterlinge) bei deutlichen Minustemperaturen, strahlendem Sonnenschein und extrem schönen Raureif an Bäumen, Pflanzen und Pilzen. Anbei ein Vergleich in Bildern:


    01.01.2017


    Tolle Stimmung im Wald



    Klebriger Hörnling (Calocera viscosa)


    Flaschenstäubling (Lyvoperdon perlatum)


    Violetter Rötelritterling (Lepista nuda)





    Alle Bilder vom 01.01.2017 haben wir bei Interesse in der folgenden Galerie zusammengefasst: 01.01.2017 - Winterwunderland


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    01.01.2018


    Zinnoberroter Pustelpilz (Nectria cinnabarina)


    Judasohr (Auricularia auricula-judae)


    Rauchblättriger Schwefelkopf (Hypholoma capnoides)


    Klebriger Hörnling (Calocera viscosa)


    Birkenporling (Piptoporus betulinus)


    Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis)




    Alle Bilder vom 01.01.2018 haben wir bei Interesse in der folgenden Galerie zusammengefasst: 01.01.2018 - Frühling zum Start ins neue Jahr


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    Bei uns scheint die Natur generell etwas aus dem Takt gekommen zu sein. Viele Pflanzen treiben bereits aus und einige Pflanzen haben sogar schon Blüten gebildet. Man hat eher das Gefühl es wäre Ende Februar. In einigen Pilzgruppen auf Facebook haben wir sogar schon von ersten Morchelfunden im Dezember gelesen. Alles in allem finden wir das Wetter und auch die Pilzfunde zu dieser Jahreszeit seltsam - wir sind ja nicht das erste Jahr dabei, aber sowas haben wir auch noch nicht erlebt. Hoffentlich wirkt sich das am Ende nicht negativ auf die Artenvielfalt in den Sommer- und Herbstmonaten 2018 aus. Vielleicht haben einige "alte Hasen" so einen "Fühlings-Winter" schon mal erlebt und können über ihre Erfahrungen berichten? Wir sind gespannt auf eure Meinungen zum Thema.


    Viele Grüße,


    Melanie, Leon und Michael