Gymnoascus sp.

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 793 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von thorben96.

  • Hallo zusammen,


    heute (16.08.21) konnte ich wieder eine Onygenales finden, die momentan auf den Arbeitsnamen Gymnoascus hört.

    Interessanterweise konnte ich den Fund nicht an Dung, sondern an einem Holzstück machen, der neben einem Bach lag.

    Erst dachte ich es wäre ein Fund wie Gymnoascus devroeyi auf Kellerassel, aber mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher, auch weil manche für G. devroeyi Sporengrößen bis 8 Mikrometer angeben.

    Um kurz zu sagen. Ich bin hier ratlos.

    Hier sind die Bilder:

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    2.


    3.


    4.


    5.


    Hat jemand eine Idee dazu ? nobi_†


    VG : Thorben

  • Hat jemand eine Idee dazu ?

    Also ich habe leider keine, Thorben.;(

    So ein gelbes Gymnothecium habe ich selbst noch nie gesehen.

    Man brauchte ein detailiertes Sporenfoto mit möglicher Struktur. Ist bei der Größe natürlich nahezu unmöglich.

    Auch die Haare und deren Oberfläche sollten klarer erkennbar sein.

    Selbst dann wird es schwierig.


    An Gymnoascus devroeyi (Gymnascella devroeyi) glaube ich jedenfalls nicht, auch nicht bei dem verlinkten Beitrag.

    Da passt die Farbe schon nicht!

    Orr schreibt in der Originaldiagnose: "flavo-aurantia usque ad aurantia"

    Currah nennt es "yellow-orange to orange", schreibt also vermutlich nur ab.

    Doveri beschreibt die Farbe schließlich als "bright orange", also leuchtend orange und zeigt es auch so.


    Über die Sporengröße möchte ich jetzt mal nicht diskutieren. Die ab und an genannten 8 µm können durchaus "Ausrutscher" sein.


    Es bleibt spannend!


    LG, Nobi

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    Chips: 72

  • Hallo Nobi,

    Also ich habe leider keine, Thorben. ;(

    Schade :(


    Also Haare scheint es bei diesem Pilz nicht zu geben. Es gibt nur diese inkrustieren Hyphen (Bild 4), aber auch die sind nicht immer vorhanden.

    Sporenornament kann ich, wie du schon geschrieben hast, bei dieser Größe vergessen :/

    Ob der überhaupt zu knacken ist, eine Gattung wäre schon hilfreich....


    An eine G. devroeyi im verlinkten Beitrag glaube ich auch nicht mehr. Leider gibt es auch keine aktuelle Literatur zu diesen Onygenales.

    Auch kenne ich keinen der mit diesen Pilzen arbeitet.

    Mal wieder richtig schwierig :(


    VG : Thorben