Hallo zusammen,
am Freitag hat nun die länger geplante Exkursion mit wernburger in meinen Pilzgründen geklappt. Große Trockenheit bei Kaiserwetter. In der Hoffnung, dass in Wassernähe ein paar Pilze überlebt haben, haben wir den Trinkwasser-Stausee bei Scheibe Alsbach zum Ziel erkoren.
Hier nun eine kleine Zusammenfassung.
1. Begrüßt wurden wir von halbwüchsigen Hochlandrindern.
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3. Gleich am Anfang unserer kleinen Wanderung fiel die beendruckende Biber"kunst" auf.
4. Nicht nur kleine Bäumchen, sondern auch kapitale Baumstämme sind Opfer der scharfen Biber-Nagelzähne geworden.
5. wernburger hat Schuhgröße 46 .
6. Je näher die Biberburg kommt, desto mehr Bäume haben die Biber gefällt.
7. Die gefällten Bäume wurden immer wieder aus dem Uferbereich entfernt, um das Wasser vom Holz und möglichen Fäulinsprozessen frei zu halten.
8. An der Biberburg, deren Eingang sich unter Wasser unter den Ästen befindet - sind Bibergänge teilweise eingebrochen und der Weg darüber abgesperrt.
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10. Zu Gesicht bekommen haben wir keine Biber, aber immerhin ein paar Pilze. Hier ein schicker Weiden-Feuerschwamm - Phellinus ignarius.
11. An Fichte eine Reihige Tramete Antrodia serialis neben ganz jungen Fenchelporlingen.
12. An Buche kleine harte schwarze resupinate Krusten. Die sahen so speziell aus, dass vielleicht jemand eine Idee hat (übrigens, morphologisch fällt hier die Kreuzschraubenziehervariante raus.)
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14. Da muss doch einfach jemand eine Idee haben. Claudia Hämmerling habe sie unters Mikroskop gelegt, aber nichts gefunden, außer vergrößerten schwarzen Krümeln.
15. Ein kleines Wunder in der Trockenheit: Lebende Fichtenzapfenrüblinge!
16. Vertrocknete Krause Adernzählinge - Plicatura crispa. Trotzdem ganz hübsch, finde ich.
17. Bucheneckenscheibchen - Diatrype disciformis und der Kastanienbraune Stielporling - Polyporus badius.
18. Mizkraut
19. Erlenschillerporling - Inonotus radiatus
20. duftende Fenchelporlingec - Osmoporus odoratus
20. Der Rotrandige Baumschwamm - Fomitopsis pinicola. Tatsächlich mit einem roten Rand!
21. Zum Abschluss noch einige eher seltenene Gewächse im sauren Thüringer Schiefergebirge: Das Gelbe Windröschen und das Gebirgs-Hellerkraut.
22. Das Gebirgs-Hellerkraut ist ein Erstfund für mich.
Danke fürs Mitkommen!