Guten Tag liebe Pilzfreunde!
Nachdem ich schon im Juli in diesem Beitrag einen Leuchtenden Weichporling (Pycnoporellus fulgens) vorstellen durfte, hoffe ich nun, hier ein ausgewachsenes Exemplar derselben Art präsentieren zu können. Dies wäre eine glückliche Fügung, nachdem die jungen Fruchtkörper dieses seltenen Pilzes aus dem ersten Beitrags allesamt ein Opfer der Schnecken geworden sind und ich ihre Entwicklung leider nicht weiter verfolgen konnte.
Ich habe den Pilz wiederum in Rheinnähe, allerdings im Abstand von ca. 1 km Luftlinie vom Fundort der anderen Exemplare in einem anderen Waldstück der gleichen Region gefunden:
Der Fundort war wiederum Mischwald, das Substrat ein gesägtes Teilstück einer Fichte mit deutlichen Anzeichen des Zerfalls durch Braunfäule. Es fand sich ausschließlich ein einziger Komplex des Pilzes an der Stirnseite des Substrates, welches sich in sonnenexponierter Lage an einer kleineren, ansonsten baumlosen Stelle befand.
Die Gesamtbreite beträgt ca. 10 cm, die einzelnen Teilstücke sind ungefähr 5 cm breit.
Die Trama ist 3 mm dick, die Röhren sind 4 mm lang.
Der Geruch ist sehr angenehm, der Geschmack nussig.
Die Poren zeigen sich typisch unregelmäßig eckig, es finden sich ca. 2 davon pro mm.
Der Pilz ist von zäh-elastischer Konsistenz, die Oberseite ist striegelig.
Mag jemand meine Vermutung, dass es sich um einen Leuchtenden Weichporling (Pycnoporellus fulgens)
handelt, bestätigen?
Ich bedanke mich!
Gruß,
Fredy