Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    am 02.03.25 war ich zu Gast auf einer Tour des Mykologischen Arbeitskreis Bergisches Land (MAB) im Dünnwalder Wald.

    Dort durfte ich Bernd Oertel kennenlernen, der auch ein sehr gutes Pilzradar hat :)

    Er hat einen Kieferstamm umgedreht und mich gleich gerufen, denn da war doch ein interessanter Anamorpher Pilz (Siehe Leucogloea-ähnlich).

    Auf dem Stamm waren, aber auch noch 2 weitere Anamorphen.

    Eine davon ist eine Dendrodochium citrinum (kann mich noch nicht mit dem neuen Namen Lemalis aurea anfreunden) und die andere ist Dendrodochium-ähnlich.

    Hier sind die Bilder:
    1. Gelb ist Dendrochium citrinum und die weißen sind Dendrodochium-ähnlich


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    7. Das sind die Konidien des Pilzes. Bitte die Form genau anschauen.


    *8. Das sind die Konidien der Dendrodochium citrinum.


    Von weitem könnte man meinen es ist ein und derselbe Pilz bei den Konidien, aber es sind 2 verschiedene Pilze.

    Auch Makroskopisch könnte man sagen, dass es eine junge weiße Form der Dendrochium citrinum sein könnte.

    Es bleibt also spannend, was dieser Fund genau ist.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 02.03.25 war ich zu Gast auf einer Tour des Mykologischen Arbeitskreis Bergisches Land (MAB) im Dünnwalder Wald.

    Dort durfte ich Bernd Oertel kennenlernen, der auch ein sehr gutes Pilzradar hat :)

    Er hat einen Kieferstamm umgedreht und mich gleich gerufen, denn da war doch ein interessanter Anamorpher Pilz.

    Dieser interessanter Pilz ist der hier vorgestellte Pilz gewesen, aber auf dem Stamm gab es noch 2 weitere Anamorphen.

    Diese Anamorphe sieht Makroskopisch wie eine Leucogloea aus, aber Mikroskopisch ganz anders aufgebaut.

    Es gibt keine verzweigten Konidienträger, die bei Leucogloea klassisch sind.

    Hier sind die Bilder:
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    5. in Phloxin


    6. in Phloxin


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 15.03.25 konnte ich einen Ascomyceten finden, der von einen Hefepilz befallen war.

    Selten scheint es nicht zu sein, denn so etwas habe ich schon häufiger gesehen.

    Das Substrat war ein verrotteter Ast von einer Buche (Fagus).

    Hier sind die Bilder:

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    2. in Phloxin


    3. in Phloxin


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch hier die Helminthosphaeria odontiae zeigen, die ich am 23.02.25 auf einer Hyphoderma sp. finden konnte.

    Die Sporen sind kleiner als bei der ähnlichen H. hyphodermiae.
    Hier sind die Bilder:

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    3. selten einfach septiert


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    und wieder eine Anamorphe die noch keinen Namen hat, aber sehr spannend ist.

    Dieser Fund stammt von dem 14.03.25 und wurde an Holz von vermutlich Fagus (Buche) gemacht.

    Makroskopisch sieht er wie eine Leucogloea aus, aber Mikroskopisch passt gar nichts.

    Die Konidien werden am Konidienträger an der Seite gebildet.

    Zu dieser seitlichen Bildung gibt es sogar ein Fachbegriff Acropleurogenous (aus Keith Seifert Stilbella Monografie).

    Hier sind die Bilder:
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    2. in Phloxin


    3. in Phloxin


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    VG : Thorben

    Hallo Bernd,


    dass ist interessant, denn etwas ähnliches konnte ich heute ebenfalls finden.

    Allerdings habe ich den Pilz nicht mitgenommen, was dann wohl die nächsten Tage geschehen wird.

    Oft kann man so welche Pilze mit Wasser wieder zum Leben erwecken.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letztens (28.02.25) konnte ich erneut eine Graphium sp. finden.

    Das Substrat war ein liegender Ast von einer Buche (Fagus).

    Interessant ist, dass diese Graphium sehr klein ist.

    Zumindest kenne ich sie eigentlich größer, aber vielleicht ist es auch keine richtige Graphium.

    Hier sind die Bilder:
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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 23.02.25 konnte ich auf Fallopia japonica kleine gelbe Ascomyceten finden.

    Meine Vermutung war eine Calycina/Bisporella.
    Dank der Hilfe von Zotto konnte der Pilz als Calycellina ochracea bestimmt werden.

    Hier sind die Bilder:
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    7. Reaktion in Lugol


    VG : Thorben

    Hallo Bernd,


    versuche mal weniger zu quetschen bzw. anfangs gar nicht quetschen, damit man mehr von der Struktur sieht.

    Vielleicht hat dein Pilz Haare.

    Es ist interessant, dass mit (?) KOH eine Schwarzfärbung entsteht.

    Schau mal wie das ganze in Wasser aussieht, ob das dann auch verfärbt ist.

    Bei dem 5. Bild werden dort die Konidien gebildet ? Vielleicht kannst du das Ablichten.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    letzte Woche (02.03.25) war ich zu Gast bei einer Exkursion des Mykologischen Arbeitskreis Bergisches Land (MAB) im Dünnwalder Wald.

    Es gab viele Interessante Pilze, darunter diese Tulasnella violea.

    Hier sind die Bilder:

    2.0


    2.1


    2.2


    VG : Thorben

    Hallo Tonio,


    bei der Bestimmung kann ich dir nicht helfen und vermute, dass diese auch nicht so einfach möglich ist.

    Jedoch glaube ich das die Richtung Leptoxyphium nicht verkehrt ist.
    Wenn ich Zeit habe schaue ich mir die Gattung Leptoxysphium an.


    Synglyocladium

    Diese Gattung sagt mir gar nichts. Bist du dir sicher bei dem Namen oder meinst du Syngliocladium ?


    VG : Thorben

    Hallo Cyrill,

    Das heisst das sich auch eine Sequenzierung erübrigt, falls da eine geringe Chance besteht ?

    Wenn überthaupt Vergleichs- bzw. Referenzsequenzierungen exsistieren.

    Es kommt darauf an was dein Ziel ist.

    Die Torrubiella arachnophila ist ja nicht falsch und Makroskopisch könnte es gut passen.

    Mikroskopisch dagegen unklar.

    Daher würde bei dem jetzigen Stand Torrubiella sp. sicher sein.

    Wenn du mehr Mikroskopische Merkmale lieferst, dann könnte man vielleicht sagen, dass Torrubiella arachnophila ein guter Arbeitsname ist.

    Willst du auf Nummer sicher gehen, dann kannst du eine Sequenz versuchen zu bekommen.

    Manche versuchen es ohne Kultur und andere machen lieber eine Kultur und sequenzieren diese dann.

    Auch Kulturen haben Merkmale.

    Die Sequenz alleine bringt dir nichts, denn du willst deinen Fund ja auch mit anderen vergleichen was dann schwierig wird.

    Andersherum möchte vielleicht andere deinen Fund auch nachvollziehen wollen.

    Meiner Meinung nach ist es am besten, wenn man ein "Komplettpaket" aus Makro- und Mikromerkmalen und zum Schluss auch die im Labor durchgeführte Kultivierung und Sequenzierung hat.

    Aber jede Person hat andere Ansprüche und Ziele, der Name alleine ist das "Einfachste".


    VG : Thorben

    Hallo Cyrill,


    ich muss passen.

    Es ist eine Nebenfruchtform der Torrubiella, aber welche kann ich nicht sagen.

    Das Problem ist, dass sich hinter diesen Arten noch mehrere andere verstecken und auch der Wirt eine wichtige Rolle spielt.

    Es gibt auch 2 verschiedene Formen von Konidienträger (Aspergillus und Penicillium Form).

    Ich vermute bei dir die Aspergillus Form, kann das aber nicht genau sagen.

    Was noch fehlt sind die Konidien, da spielt die Form und auch die Größe eine wichtige Rolle.

    Es könnte durchaus Torrubiella arachnophila sein, aber dafür werden mehr Merkmale benötigt, damit dieser in die engere Auswahl kommt.


    VG : Thorben