Beiträge von Craterelle

    Ei, mögt ihr vielleicht auch noch Übersetzungen dazuschreiben? Ich rate bei dem letzten: schönen Abend, aber ist auch nur wilde Raterei. Ich dachte mir schon immer: Schwyzerdütsch (oder wie auch immer das buchstabiert wird) braucht Untertitel.

    Für offene sachliche Kritik bin ich immer zu haben und geben auch einen gewissen Challange zur Verbesserung. Hingegen finde ich Beleidigung nicht zielführend und am Thema vorbei diskutiert ->wer wird schon gerne vorgeführt.

    Noch ein Nachtrag, nachdem ich jetzt nebenan die Überreste der Täublings-Diskussion gelesen habe, die mutmaßlich zu deiner Anmeldung hier geführt hat:


    Mir erscheint der Umgang miteinander grundsätzlich in beiden Foren als sehr angenehm, freundlich, respektvoll. Manchmal gibt's trotzdem - hier wie dort - Missverständnisse, oder jemand hat einen schlechten Tag, wählt die Worte unglücklich, tritt jemandem unbeabsichtigt auf die Füße.


    Nicht selten folgt dann eine Entschuldigung, wenn derjenige es bemerkt. Das könnte ich mir auch in diesem Fall durchaus vorstellen.


    Unabhängig davon freue ich mich, wenn du uns erhalten bleibst, bzw. in beiden Foren aktiv bist.

    Sind Perlpilze eventuell bekannt dafür trockenen Gegebenheiten trotzen zu können?

    Wir hatten am letzten Freitag auch einzelne Prachtexemplare davon (plus einige final vermadete) im rascheltrockenen Wald. Den Perlpilzen traue ich sowas noch am ehesten zu, ansonsten Wubbi=Wurzelnder Bitterröhrling, vielleicht auch der Satan, von beiden ließ sich aber niemand blicken. Dafür trotzten ein paar Safran-Scheidenstreiflinge der Trockenheit, die scheinen mir auch eher typische Kandidaten. Vielleicht gibt es noch ein paar mehr?

    Es ist durchaus schon eine Weile her: Am ersten Mai habe ich die Gelegenheit genutzt, mit dem nagelneuen Deutschlandticket ins Berliner Umland auszuschwärmen, und fand dort nebst meiner einzigen Speisemorchel 2023



    (es hätte dort sicher auch noch mehr gegeben, aber dieses Exemplar war so freundlich, sich im Nationalpark direkt an den Weg zu stellen)


    diesen Käfer, der nicht so recht Lust auf Fotosession hatte, dessen Multicolor-Metallic-Streifendesign ich aber wirklich cool fand:



    Ein Goldlaufkäfer müsste es wohl sein nach späterer Recherche?

    Für mich sieht das auf dem einen Bild so aus, als könnten nicht nur die Lamellen, sondern auch die Stiele einen violetten Schimmer haben, aber vielleicht täuscht das auch?

    Falls es zutreffen sollte, würde ich Richtung R. violeipes vergleichen. Die extrem variable Hautfarbe von violett bis gelbgrün hat mich als erstes daran denken lassen, und die violetten Farben am Stiel sind nicht immer stark ausgeprägt. Ob die makrochemischen Reaktion passen finde ich gerade nicht heraus, zumindest Rosa mit Eisensulfat würde für die Sektion wohl zutreffen, aber er sollte wohl Guarak-negativ sein?

    Märkischer Sand ist wie die Glut der Erde: völlig verbrannt... (zur Melodie von Griechischer Wein -

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    . Viel weiter sind Malone und ich mit der Adaption leider noch nicht gekommen)

    Hütehund und Herdenschutzhund ist ein ziemlich großer Unterschied, soweit ich weiß. Bei den von dir genannten scheint es sich um letztere zu handeln, und die sind nicht wirklich einfach zu halten. Zumindest für hundeunerfahrene Schafhalter und welche, die keine hundesicheren Zäune bauen können oder wollen (was z.B. in der Naturschutzbeweidung oft nicht erlaubt ist), vielleicht nicht die allerbeste Idee?


    Zitat


    Auch das Bellen und warnen vor Fremden(-m) kann dem Maremmano nicht abgewöhnt werden. Gut sozialisierte Tiere werden nicht jede Kleinigkeit als Gefahr einstufen. Dennoch bellen sie, um beispielsweise Fremde fernzuhalten und müssen durch einen Zaun gehindert werden, eigenständig weitere Schritte zu unternehmen.

    Zitat

    Wir vermitteln deshalb diese bewegungsfreudigen, freiheitsliebenden und souveränen Hunde ausschließlich in ein Umfeld, das ihrem Wesen so nahe wie möglich kommt.

    Dazu gehört, neben innigem Familienanschluss, ein Haus im Grünen mit einem großen Grundstück, welches mindestens 1,60m hoch eingezäunt ist. Einen etwas erhöhten Liegeplatz als Ausguck wird der Maremmano freudig annehmen.

    Sie sollten hundeerfahren sein und wissen, dass Sie sich das Vertrauen eines Maremmano erst verdienen und sich Tag für Tag dieses Vertrauens zuverlässig würdig erweisen müssen. Zudem sollten Sie das Bild einer souveränen, gerechten und konsequenten Leitpersönlichkeit verkörpern, welcher der Maremmano gerne folgt.

    Mitunter wird die Rasse als schwer erziehbar oder gar stur bezeichnet. Das ist falsch! Ein Maremmano ist es lediglich gewohnt, eigenständig und eigenverantwortlich zu handeln. Das hat er im Blut, dafür wurde er gezüchtet.

    (https://www.saving-dogs.com/hu…nschutzhunde/auszeichnet/)

    Wir sind gestern aus dem gut wassergesättigten Südhessen nach Berlin gekommen und ich war auch ziemlich geschockt. Die Pflanzen im Garten hatten eine harte Zeit während meiner Abwesenheit.


    Auf dem Berliner Ring gab es noch einen sehr heftigen Schauer, aber wenn überhaupt hat der südliche Teil von Berlin vielleicht ein wenig abbekommen, im Norden war es völlig trocken.

    Hallo, das klingt nach einem tollen Treffen, aber ich kann z.Zt. unmöglich so weit vorausplanen. Kalkuliert bitte deshalb ohne mich.


    LG, Craterelle

    Lieber Holger,


    Was für eine traurige Nachricht! Ich habe euch leider nie kennengelernt (einmal haben wir uns haarscharf verpasst, das liegt aber schon recht lange zurück), aber meine Gedanken waren in den letzten Monaten immer wieder bei euch und der etwas bangen Frage, wie es euch wohl gehen mag.


    Du und Murph, passt gut aufeinander auf! Vielleicht könnt ihr euch gegenseitig etwas Trost spenden.


    Und speziell an den kleinen Blauen: ich hoffe, du schreibst uns weiterhin zumindest ab und an ein paar Zeilen!


    LG, Cratie

    Auch auf dem Pankower Friedhof, den ich in den letzten Wochen so oft vergeblich besucht habe, zeigen sich bei den verbliebenen Kiefern endlich ein paar Frühjahrslorcheln. Zahlenmäßig allerdings noch weit hinter den Vorjahren. Und richtig viele Speisemorcheln ohne Baum in der Nähe hatte ich auch schon mal, aber das ist lange her.

    Oh, das klingt absolut verlockend! Leider weiß ich noch gar nicht, ob/wie/wann/wo in diesem Herbst etwas möglich sein könnte. Vielleicht dürfte ich auf der Warteliste platznehmen, falls jemand abspringt? Danke an Hilmi jetzt schon mal für Initiative & Organisation.

    Minze ist fast so grauenvoll wie Dill, zumindest zu Morcheln. Aber +/- zurück zum Thema: ich habe vor einer Weile Limonen- und Flamingoseitlinge auf einem hiesigen Wochenmarkt mitgenommen. Die Flamingos fand ich ganz ok (etwas besser als Austern), die Limonenseitlinge habe ich dummerweise zu lange liegengelassen und letztlich verworfen, so dass mir dieses Geschmackserlebnis entgangen ist.


    In unserer küchenmykologischen Liste (https://docs.google.com/spread…36tKRIOiCTdwqdCUTknnjXS4/) bleiben beide recht weit hinter Auster- und Kräuterseitlingen zurück.

    Ich denke, ich habe ihn. Hier der Link für andere Mitleser:


    Was Malone zu einem Weihnachtsessen mal zubereitet und was ich total lecker fand, war eine ganz einfache Pilzbrühe. In dem Fall waren es nicht nur Morchelbecherlinge, sondern zusätzlich noch verschiedene Morchelarten und vielleicht sogar noch Krause Glucke, aber ansonsten soweit ich weiß nur Wasser und Salz.