Hi Matthias,
ich denke der Aufwand einer Mitgliederbefragung steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Was wissen die Mitglieder denn mehr über den Bedarf in der Fläche als das Präsidium? Was interessiert ein normales Mitglied die monatlichen Lagerkosten für eine Europalette mit Büchern?
Was helfen würde: wenn jedes Mitglied oder Nichtmitglied, das selbst einen Leitfaden möchte oder so jemanden kennt, dies in die Subskriptionsliste einträgt.
Diese Umfrage läuft ja schon.
PSV Leitfaden - Neue Auflage 2026 - www.dgfm-ev.de/de/
Bei der ersten Auflage hatten wir Mitte Juli 2023, als wir bei der Druckerei die Auflage festlegen mussten, unter 300 Vorbestellungen. Zur Auslieferung Anfang September waren es dann über 900. Das heißt, 2 von 3 Interessenten haben sich erst in den 6 Wochen nach Ende der Subskriptionsfrist für einen Kauf entschieden. Das macht jede seriöse Planung kaputt.
Zur Einordnung mal die Statistik:
Die DGfM hat knapp 800 PSV, davon sind ca. 300 so aktiv, dass sie einen Jahresbericht abgeben.
Jedes Jahr machen ca. 60 Personen die Prüfung.
Vom Leitfaden sind derzeit schon fast 2000 in Umlauf. Ich denke schon, dass irgendwann eine Sättigung im Markt eintritt - nur wann?
Wenn ein gewerblicher Wiederverkäufer z.B. 200 Stück bestellt, dann will er damit genau die Kundschaft der neuen PSV-Anwärter für 3 Jahre bedienen.
Was soll die DGfM also mit dem Ratschlag von Peter tun, sich auch für dieselbe Zielgruppe so eine Stückzahl auf Lager zu legen?
Gruß,
Wolfgang
