Hallo,
Beim Grasgrünen Täubling heißt es, dass er in größeren Mengen zu Unverträglichkeitsreaktionen führen kann.
LG, Josef
Hallo,
Beim Grasgrünen Täubling heißt es, dass er in größeren Mengen zu Unverträglichkeitsreaktionen führen kann.
LG, Josef
Hallo Tilo,
auch auf die Gefahr hin, dass ich mich vielleicht blamieren sollte: Ich würde da mal auf Schweinsohr tippen.
LG Josef
positiv gravitrop: in Richtung zum Erdmittelpunkt.
verbreitet bei mehrjährigen Fruchtkörpern von Porlingen wie z.B Zunderschwamm (Fomes fomentarius)
negativ gravitrop: Wachstum gegen die Richtung der Erdbeschleunigung.z.B das Fruchtkörperwachstum vieler Basidiomyceten. Die Fruchtschicht wird so ausgerichtet, dass die Sporen senkrecht hinabfallen können.." z.B Fliegenpilz (Amanita muscaria)
Um der Frage zu entgehen, ob damit das Wachstum selbst (bei mehrjährigen Porlingen befindet sich die Zuwachszone ja unten) oder einfach nur die Ausrichtung der Pilze gemeint ist (in beiden Fällen ist die Hutoberseite oben) würde ich Teil 2 mit "Ortho-Geotropismus" beantworten.
(Zitat: Positiver und negativer Geotropismus zusammen werden als Ortho-Geotropismus bezeichnet. Er bedingt die senkrechte (orthotrope) Orientierung der Pflanzenachse - Quelle:https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d32/32c.htm)
LG Josef
Hallo Stropharia
Ich denke, dass es nicht nur am Wetter liegt, sondern ein bißchen auch an der Zeit.
Ich war mehrmals im Sommer in Schweden. Wie bei uns, ist auch dort um diese Zeit mit den Pilzen meist noch nicht allzu viel los.
Meist geht es so ab Mitte Juli los, besser ist noch ab Anfang August.
Liebe Grüße und einen schönen Urlaub
Josef
Babymörder😩
Wieso? - Das konnten doch auch sog. Knopf- oder Gourmet-Pfifferlinge sein, die werden nicht größer
LG, Josef
Hallo,
Ich hatte vor längerer Zeit mal was über das Projekt gelesen, dann aber leider nichts mehr davon gehört: https://www.wsl.ch/de/projekte/3000-pilze-buch-und-app.html -
Klingt spannend. Danke für den Hinweis.
LG, Josef
Hallo Coröhrling
Interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen doch sind. Kommt wohl darauf an, in welcher Gegend man sich befindet.
Würde mich noch interessieren, ob der Bärlauch dort eher einzeln wächst oder wie bei uns dichte Teppiche bildet. Und wie findet man dann die Morcheln? Der Bärlauch ist ja höher als die Morcheln und deckt mit seinem dichten Blätterdach alles zu. Muss man da den ganzen Bärlauch niedertreten, mit einem Stock beiseite schieben, oder wie muss ich mir das vorstellen? Also ich würde mir das hier schon sehr mühsam vorstellen, ohne Sense. Wie schon gesagt, ich möchte das nicht bestreiten oder in Zweifel ziehen, kann mirs aber irgendwie nicht bildlich vorstellen.
LG, Josef
Hallo Maria,
ohne jetzt richtig Ahnung davon zu haben, erinnert mich das irgendwie an den Pflaumenfeuerschwamm, der auch an Hasel vorkommen kann.
Bin mir aber nicht sicher.
LG, Josef
wäre es da nicht ganz sinnig vielleicht 3 häufig gesammelte Speisepilze und trotzdem noch ein zwei andere dazu, z.b. Kahle Kremplinge, bei denen ist das ja sehr häufig, zu nennen.
Hallo Daniel,
Das würde ich nicht tun. Wozu sollte man 5 Arten angeben, wenn nur 3 verlangt werden. Dafür gibt es ja keine Zusatzpunkte, es würde nur die mögliche Fehlerquote erhöhen. Man sollte grundsätzlich bei allen Prüfungsfragen nur angeben, was gefordert ist. Der Prüfer sucht sich nämlich nicht aus mehreren Antworten die richtigen heraus, sondern es gibt auch für jede falsche Anwort Punktabzug. Je mehr Du angibst, desto höher kann auch die Fehlerquote sein. So jedenfalls wurde es mir mal von einem Prüfer gesagt. Falls ich das falsch verstanden haben sollte, darf Stefan mich gerne berichtigen.
LG, Josef
Übrigens: Ich würde Steinpilz, Ziegenlippe und Rotfußröhrling angeben. Das dürfte vermutlich nicht falsch sein.
Was habt Ihr denn alle bloß mit dem Bärlauch?
Der ist kein Morchelzeiger sondern gehört lediglich zu den Pflanzen, die basischen Boden bevorzugen. Bei uns zumindest wächst er auch gerne auf nährstoffreicheren Böden, was eigentlich nicht so das Terrain der Morcheln ist. Ich sehe zwar immer wieder Bilder, auf denen Morcheln zwischen Bärlauch zu sehen sind. Ich selbst habe aber noch nie welche bei Bärlauch gefunden und dort, wo ich Morcheln finde, ist i.d.R. auch kein Bärlauch. Damit möchte ich nicht sagen, dass es das nicht gibt, man sollte sich aber nicht zu sehr darauf versteifen.
Ich möchte diese ganzen allgemeinen Tipps zur Morchelsuche gar nicht in Abrede stellen, aber ich denke, dass es zu den Anfängerfehlern gehört, ausschließlich an Stellen mit möglichst vielen Zeigerpflanzen zu suchen. Für all diese Zeigerpflanzen gilt, dass sie keine Morcheln anzeigen, sondern lediglich Böden/Biotope, wo Morcheln wachsen könnten. Es müssen nicht mal Eschen vorhanden sein. Ich habe z.b. gestern noch schöne große Speisemorcheln in einem Wäldchen mit Bergahorn gefunden. Einzige "Zeigerpflanzen": ein paar einzelne Waldmeisterpflänzchen. Die meisten Morcheln hatte ich in diesem Jahr jedoch auf sonnenzugewandten Streuobstwiesen mit Magerrasen und alten (ungepflegten und teilweise schon abgestorbenen) Apfelbäumen gefunden.
LG, Josef
Lieber Holger, lieber Murph
Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Erst vor kurzem mußten wir uns von unserem lieben Habicht-Peter verabschieden.
Und nun auch noch Sabine.
Möge die Erinnerung an sie in ihrer Buche weiterleben.
Liebe Grüße
Josef
Ich sag jetzt mal nix dazu
Hallo Gorkde
Grob könnte man sagen:
In normalen Jahren kommen bei uns zuerst die Spitzmorcheln (meist auf Rindenmulch selten im Wald), dann die böhmischen Verpeln, ca. 1-2 Wochen später die Speisemorcheln, Käppchenmorcheln, Fingerhutverpeln und Morchelbecherlinge fast zur gleichen Zeit (auf sonnenzugewandten Streuobstwiesen jedoch oft bis zu 2 Wochen früher als im Wald).
Nach langjähriger Morchelerfahrung würde ich jedoch sagen, dass man sich auf solche Faustregeln nicht unbedingt verlassen sollte. Morcheln halten sich an keine Regeln und auch ich lerne da jedes Jahr wieder neu dazu.
Hätte ich mich in diesem Jahr darauf verlassen, hätte ich wohl einiges verpasst.
LG, Josef
Hallo Gorkde
Das kann man so allgemein nicht sagen.
Das hängt von der Gegend ab und von der Wetterlage und kann auch jedes Jahr ein wenig anders sein.
Vielleicht solltest Du uns erstmal sagen in welcher Gegend und in welchen Habitaten Du ungefähr suchen willst..
Im Süden oder in Gegenden mit mildem Klima kann das anders sein als im Norden oder in Gegenden mit rauhem Klima und auf Streuobstwiesen wiederum anders als im Wald.
Am besten wäre, wenn Dir jemand aus Deiner Gegend anworten könnte.
LG, Josef
I
Hallo Axel
Alles klar.
Das Klappdisplay fehlt mir auch etwas. Aber irgendwie gewöhnt man sich daran.
Die Bilder könnte ich natürlich noch etwas anpassen, wenn ich das möchte, das ginge auf dem Smartphone auch ohne Raw, aber das ist ja alles auch ein bißchen Geschmackssache. Mit meinem vorherigen Smartphone wäre ich auch nicht zufrieden gewesen. Da aber sowieso ein neues anstand, hatte ich gleich darauf geachtet, dass es über eine gute Kamera verfügt, ohne dass sich der Preis in astronomischen Höhen bewegt.
LG, Josef
Hallo Axel
Meine Ausführungen bezogen sich hier auf Bilder, die ich zur Dokumentation anfertige, also wenn ich unterwegs bin, einen bestimmten Pilz finde und den einfach nur dokumentieren möchte. Da kommt ja auch nicht bei jedem Pilzfreund eine Spezialausrüstung zum Einsatz.
Ich habe auch die Olympus Em 10 II sowie die Lumix GX80, das 30 mm Makroobjektiv von Panasonic, die 30er und 60er Makros und das 12-45 f4 pro von Olympus. Dennoch bleiben beide Kameras fast immer zu Hause. Ganz einfach, weil es mir zu viel ist, die ganze Ausrüstung mitzuschleppen, ein Stativ aufzustellen und stundenlang auf den Knieen rumzurutschen, wenns auch einfacher gehen kann.
Die beiden Kameras haben 16 MP Auflösung, das Smartphone hat 12 MP, also genausoviel wie frühere Kompaktkameras (z.B. meine Nikon P7800). Beim Smartphone brauche ich kein Stativ. Es bringt auch bei wenig Licht freihand noch scharfe Aufnahmen, wo ich bei beiden Kameras bereits längst ein Stativ aufgebaut haben müßte. Aufgrund des kleineren Chips ist der Fokusbereich so groß, dass ein mittlerer Pilz durchgehend scharf abgebildet wird. Also brauche ich nicht zu stacken.
Den Dynamikumfang habe ich nicht gemessen, der interessiert mich auch nicht, ich brauche die Bilder ja für mich und will sie nicht verkaufen.Ich untersuche auch nicht jedes Bild nach fotografischen Gesichtspunkten.
Mein Smartphone könnte auch Raw, aber das brauche i.d.R. nicht.
Den einzigen Nachteil, den ich beim Smartphone sehe, ist bei Makroaufnahmen von sehr kleinen Pilzen, z.B. Schleimpilzen. Dafür ist meins nicht geeignet. Es gibt allerdings auch Smartphones (in der höheren Preisklasse) mit speziellen Makrolinsen.
Natürlich kann eine "richtige" Kamera mehr als ein Smartphone, aber es ist die Frage, ob man das alles auch braucht.
Vielleicht sind ja meine Ansprüche auch nicht so hoch, wie die all der Superfotografen. Für mich jedenfalls reichts.
Obwohl ich überzeugt bin, dass ich hier im Forum nicht der einzige bin und viele der gezeigten Bilder mit Smartphones gemacht worden sind, möchte ich hier zwei zufällig ausgesuchte Bilder zeigen, damit Du Dir selbst ein Urteil bilden kannst. Das sind allerdings schon Ausschnitte aus den Originalbildern.
das Knipsen ist für mich auch nur "Beiwerk". Aber was ich hasse, das ist das Smartphonebildergeknipse. Sieh dir solche Bilder an, meist nur ein kleiner Schärfepunkt, der Rest vom Pilz ist unscharf.
Hallo Steffen,
Das kann ich so nicht stehen lassen.
Mit einem Smartphonebild wirst Du sehr wahrscheinlich keinen Fotowettbewerb gewinnen, aber zur Dokumentation übertreffen heutige Smartphones mit einigermaßen guter Kamera (gibts auch schon in mittlerer Preislage) fast jede herkömmliche Fotokamera.
Da brauchst Du selbst im dunklen Wald kein Stativ und mußt auch nicht stacken, denn der Fokusbereich ist wesentlich größer als bei jeder Kamera. Ich war lange Zeit auch ein Gegner der Smartphonefotografie, habe mich aber inzwischen überzeugen lassen. Von unserer gesamten Pilzgruppe nimmt kein einziger mehr eine Kamera auf Exkursion mit, obwohl fast alle eine haben. Natürlich sollte man dann bei der Kaufentscheidung auf eine gute Bildqualität achten. Wenn man auf Extras wie 4-fach Kamera, opt. Telezoom und höchstmöglichste Pixelzahl verzichten kann, kann man da auch schon im mittleren Preissegment fündig werden.
LG, Josef
ich habe heute mit Bracketing (21 Bilder) aufgenommen und mit picolay gestackt. Da braucht es viel Erfahrung, bei den meisten Versuchen war alles unscharf. Hier mein bestes Ergebnis, der Maipilz.
Hallo Oskar
Das Bild ist doch schon recht ordentlich. Die Erfahrung kommt mit der Zeit.
200 $ ist schon nicht schlecht.
Ich muss erst mal schauen, wie oft ich die vermutlich benutzen würde.
Vernünftige Einstellung. Die kostenlosen Programme wie Picolay und Combine CP sind gar nicht soo schlecht.
Wichtig ist vor allem gutes Ausgangsmaterial. Wenn das nicht stimmt, kann ein teures Profiprogramm
auch nicht zaubern. Und selbst bei aller Sorgfalt wird es nicht ausbleiben, dass das fertige Bild auch mal etwas nachbearbeitet werden muss.
LG Josef
Helicon Focus kann Videos direkt stacken
Hallo Uwe
Das ist ja interessant. Hatte ich noch nicht gewußt. Danke für die Info.
Ich stacke immer noch mit Combine ZP. Ist zwar ein bißchen langsam, aber für meine Zwecke ausreichend.
LG, Josef
...sollte sie eigentlich .. lt. Seite 127/129 der Bedienungsanleitung
Kennt das jemand?
"Morcheln - Ökologie und Lebensräume" von Heinz Gerber
Ja, ich hatte es mir letztes Jahr gekauft.
Es ist m.M. ein schönes und interessantes Buch mit vielen guten Bildern, und wendet sich wohl hauptsächlich an den Sammler.
Hier findest Du eine Leseprobe: https://www.google.de/books/ed…mmhrEAAAQBAJ?hl=de&gbpv=0
Hallo Oskar
Mir ist keine Software bekannt, mit der Du direkt aus den Videos stacken könntest.
Dazu müßtest Du zunächst alle Bilder aus dem Video extrahieren und einzeln abspeichern und kannst sie dann mit einer Stackingsoftware zusammenrechnen. Da wäre es möglicherweise besser, den Bilderstapel gleich im Fokus-Bracketing-Modus zu erstellen. Die Bilder hätten dann auch die volle Auflösung, während Du Dich bei Post-Fokus mit einer niedrigeren Auflösung begnügen müßtest.
Es gibt hier im Forum aber einige Leute, die mit der Lumix besser vertraut sind als ich. Vielleicht kann Dir jemand von denen weiterhelfen.
LG Josef
Es gab mal irgendwo hier im Forum eine Anleitung mit IrfanView und Paint.
Die scheint aber verschwunden zu sein bzw. die Links funktionieren nicht mehr.
Über den "Schnaps-Schuss" wird sich die Jury aber sicherlich trotzdem freuen.
Werde wohl auch mal etwas weg vom Wald und in Richtung Apfelbaumwiese schauen.
Hallo Sigi,
Im Wald ist bei uns derzeit auch (noch?) nichts los.
Aber auf den Streuobstwiesen, wo die Sonne hinkommt, "steppt der Bär"
Soviele Morcheln wie in diesem Jahr fand ich dort noch nie.
Meine Theorie ist, dass der mit Wasser vollgesogene Boden im Wald noch nicht warm genug ist (Wasser kühlt ja bekanntlich).
LG Josef