Das kamerainterne Stracking meiner G81 ist für für mich unbefriedigend. Je nach Motiv und Entfernung klappt es mal gut oder auch schlecht. Das Problem kann sich natürlich auch hinter dem Sucher befinden.
Ich rechne auch lieber auf dem PC zusammen. Das kamerainterne Stacking benutze ich höchst selten.
Ich bin immer noch beim guten alten Combine ZP. Das ist zwar ziemlich langsam, bringt aber m.M. recht ordentliche Ergebnisse.
Olympus Workspace verarbeitet nur Bilderserien, die mit bestimmten Olympus-Objektiven aufgenommen wurden und die Ergebnisse bleiben m.M. hinter denen von CZP zurück.
Mit dem Gedanken an Gbracket hatte ich auch schon mal gespielt, habs aber dann gelassen, weil mir das mit den Wlan-Gefummel zu umständlich ist. Ich habe mir die meistbenötigten Kamereinstellungen abgespeichert. Die Bracketingabstände mit 3 und 5 und die Bilderanzahl mit 100 o. mehr. Auslösen tue ich mit dem Touchscreen (mit Auslöseverzögerung oder 2 Sek.Selbstauslöser). Wenn ich auf dem Display sehe, dass der entfernteste Fokuspunkt erreicht o. überschritten ist, breche ich die Reihe einfach vorher ab.
Ich denke, dass das kamerainterne Stacking bei der G81 nicht viel anders ist als bei der GX80 (4k-Post-Focus). Die Auflösung ist schon mal geringer und die Kamera wählt selbsttätig einzelne Fokuspunkte aus, die man hinterher entweder automatisch zusammensetzen lassen oder einzelne Felder auswählen kann. Das ist natürlich eine ganz andere Vorgehensweise, als wenn eine kontinuierliche Reihe in bestimmten Abständen und in voller Auflösung aufgenommen wird. Ich glaube daher nicht, dass in dem Fall das Problem der hinter dem Sucher ist. Der kann ja höchstens den richtigen Bildausschnitt wählen und vielleicht noch ein bißchen mit dem Licht was machen. Alles andere macht die Kamera und das ist einfach nur ne Maschine.
Schöne Ostergrüße
Josef