ZitatZum Glück gab es die in unserem Hotel und-Strand nicht.
Die findet man ja auch nicht im Hotel oder am Strand, sondern nur tief im Gebüsch!
Björn
ZitatZum Glück gab es die in unserem Hotel und-Strand nicht.
Die findet man ja auch nicht im Hotel oder am Strand, sondern nur tief im Gebüsch!
Björn
ZitatUnd ich kann ihn nicht sehen!!! Sind das wieder hellgelbe Schichten auf weißen Schichten?
Nein, diesmal sind es winzige, weiße Glibberknubbel auf Holz ![]()
ZitatDie sind um diese Jahreszeit am Strand noch sehr selten anzutreffen...
Nur die Harten kommen in den Garten!
Björn
ZitatWenn man nicht weiss , dass das ein Ort ist , liest es sich wie eine Drohung
Ich zeige diesmal (fast) keine Phytoparasiten
Aber wie sich gerade herausgestellt hat, kann ich wohl einen Erstfund für Deutschland präsentieren.
Björn
Hast du denn schon Nacktbasidien gefunden?
Ich bin heute Abend dabei und kann ein bißchen was aus Horrem zeigen.
Björn
Hallo zusammen,
dank des von Christoph verlinkten Papers, das war nicht N. aurantia, aber einige andere Arten der Gattung zeigt, kann ich jetzt glaube ich auch benennen, welchen Unterschied ich makroskopisch zwischen Tremella und Naematelia wahrnehme. Die Fruchtkörper von Naematelia erscheinen mir immer etwas "stumpf", was die Oberflächenstruktur angeht.
Björn
Hallo Pilz_Neuling2020,
zunächst vorweg: Ich kenne Naematelia aurantia nicht aus eigener Anschauung, sondern nur von Bildern.
Fichte kommt mir als Substrat für beide Arten ungewöhnlich vor, ich habe T. mesenterica bis jetzt immer nur an Laubholz gefunden (In den Großpilzen Baden-Württembergs wird angegeben, daß die Art sehr selten an Nadelholz vorkommt).
N. aurantia sollte in der Tat immer bei Stereum wachsen, das Problem ist aber, daß der Wirtspilz im Zweifelsfall auch mal gerade nicht fruktifiziert, wenn der Parasit seine Fruchtkörper bildet. Alle Bilder, die ich bis jetzt von N. aurantia gesehen habe, hatten aber ein Stereum in unmittelbarer Nähe. Das mag aber auch daran liegen, daß Leute nur in dieser Konstellation einen näheren Blick auf die Naematelia geworfen haben, die sie sonst vllt. aus der Ferne als T. mesenterica abgetan hätten. Anhand der Fotos, die ich bis jetzt gesehen habe, bilde ich mir auch ein, daß die beiden Arten sich makroskopisch etwas unterscheiden, ohne daß ich das aber konkreter in Worte fassen könnte.
Dacrymyces-Arten bilden eigentlich deutlich kleinere Fruchtkörper als T. mesenterica und N. aurantiaca, da besteht eine Verwechselungsmöglichkeit eigentlich nur bei ganz jungen Zitterlings-Fruchtkörpern.
Björn
Hallo zusammen,
was die Häufigkeit von T. aurantia angeht, ist das wohl durchaus ortsabhängig. Gerade in wärmebegünstigten Regionen wie z.B. an der Mosel ist die Art gar nicht so selten.
Björn
Hallo Martin,
ich denke, daß es sich bei Nr. 1 um Sclerencoelia fraxinicola auf Fraxinus excelsior handelt.
Björn
Hallo Jörg,
vielleicht ist es ja auch ein Virus, der alle die gelöschten Exif-Daten direkt an Steffen schickt ;-D Da das ganze closed source ist, kann man das a priori ja nicht wissen.
Björn
Ja, aber eigentlich kann man den gelben Flausch nicht sehen, der bildet nämlich keine eigenen Fruchtkörper, sondern wächst parasitisch auf dem Hymenium von Granulobasidium vellereum.
Björn
ZitatUnd ich bin nicht dabeiiiii
Und die große, rote Schwipp-Schwapp-Welle verpaßt du dann auch!
Björn
Hallo zusammen,
ich bin heute auch wieder dabei und kann unsichtbare Pilze zeigen.
Björn
Hallo zusammen,
Armillaria mellea ist übrigens ein dankbarer Hallimasch für Mikroskopiker, denn er hat keine Schnallen, während die anderen Arten wenigstens teilweise Schnallen an den Basidienbasen haben.
Björn
Hallo H.S.,
für den Fall, daß dir das nicht bewußt ist: Mit dem Erscheinen der Fungi Europaei Band 14 ist der Band 3 von den Fungi of Northern Europe überholt und kann zur Bestimmung von Hebelomas nicht mehr verwendet werden.
Björn
Hallo BrunoJ,
auf welchem Holz wuchs dein Porling denn? Vom Standortbild her würde ich auf Buche tippen und das wäre ja das bevorzugte Substrat von C. gilvescens, während C. pseudogilvescens laut Ryvarden & Melo fast ausschließlich auf Salix und Populus vorkommt.
Björn
ZitatIch muss schon im Juni in die Eifel fahren.
Stefan, Du darfst in die Eifel fahren! ![]()
Björn
Hallo Inge,
ohne sorgfältige mikroskopische Dokumentation wird man da zu keiner Bestimmung - nicht mal auf Gattungsebene - kommen.
Björn
ZitatIch komme heute sicher etwas später dazu, habe noch eine Weiterbildung.
Birkenbestimmung für Fortgeschritten? ![]()
Bjöen
Hallo zusammen,
ich ergänze mal ein paar Bilder eines Fundes vom 7.2.2026 aus dem Duisburger Stadtwald.
Sporen in Wasser
Ein Präparat in Phloxin B gefärbt zeigt schön die trimitische Hyphenstruktur
Verästelte Bindehyphen
Extrem dickwandige Skeletthyphen
Vegetative Hyphen mit Schnallen, viersporige Basidien, keine Zystiden
Und alles auch noch mal in Kongorot gefärbt
Björn
Hallo zusammen,
ZitatWer zuhause Pilze anbauen möchte, hat folgende Möglichkeiten:
Ich möchte noch eine weitere Anbaumöglichkeit von Pilzen in Wohnungen erwähnen: Einfach im Badezimmer das Lüften einstellen ![]()
Björn
Hallo zusammen,
leider wird bei den Stuttgartern nicht das Keimverhalten gezeigt. Das ist eigentlich ein sehr dankbares Bestimmungsmittel bei reifen Fruchtkörpern.
Björn
Hallo Pilze_Münsterland,
einen Schlüssel für die Sarcoscypha-Arten kannst du hier finden. Wichtige Merkmale sind einerseits die Haare auf der Außenseite des Fruchtkörpers (glatt oder lockig), der Ölinhalt der Sporen (zwei große Tropfen bei jurana, mit kleinen Tröpfchen bei den beiden anderen Arten), das Keimverhalten der Sporen (Konidien vs. Keimschlauch) und ein Stück weit die Form der Sporen (austriaca hat Sporen, die oben und unten eine kleine Delle haben. Diese sieht man aber nicht aus jeder Perspektive).
Björn
Hallo zusammen,
wobei man selbst an Fundorten, wo schon Fruchtkörper mikroskopiert wurden, nicht sicher sein kann, daß alle Fruchtkörper dort zur gleichen Art gehören. Ich kenne eine Stelle, da wachsen austriaca und coccinea durcheinander.
Björn
