Beiträge von frank2507


    Hallo Thorben,


    die Pilze sind schon per Post unterwegs. Wenn Du Interesse hast und wenn ich nächste oder übernächste Woche nochmal Fruchtkörper finde, sende ich Dir gerne ein Exemplar zu. Der Fundort liegt nicht weit von der Landesgrenze NRW entfernt, nämlich zwischen Herborn und Dillenburg.


    Allerdings würde mich sehr interessieren, ob es ein oder zwei Mycelien sind, die diese Fruchtkörper im Abstand von rund 100 Meter hervorbringen. Aus dem Bauch heraus würde ich auf zwei tippen, aber der Hallimasch in Oregon hat eindrucksvoll gezeigt, was so alles möglich ist ...


    Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Vor drei Jahren hatte ich letztmals den sehr seltenen leuchtenden Wurzelbecherling, auch gestielter Orangebecherling genannt, gefunden. Die Bestimmung wurde damals mikroskopisch bestätigt. Gestern finde ich in rund 100 Meter Entfernung vom bekannten Fundort (zumindest äußerlich) identische Fruchtkörper.


    Kann dieses kleine Pilzchen ein Mycel über mehr als 100 Meter aufbauen oder handelt es sich wohl um zwei verschiedene Standorte dieses RL-R klassifizierten Pilzes? Kann jemand für mich einen Blick durchs Mikroskop werfen, um Zweifel an der Bestimmung Sowerbyella rhenana zu beseitigen?


    Freundliche Grüße,


    Frank


    Hallo Frank,


    generell würde ich unbekannte Pilze zum Bestimmen nicht abschneiden, sondern vorsichtig herausdrehen. Je nach Gattung gehen dir sonst wichtige Merkmale flöten. Dann am unverletzten Pilz riechen und erst danach schneiden, reiben, kratzen und ähnliche Verletzungen hervorrufen, durch die Gerüche und Verfärbungen entstehen oder verstärkt werden.


    Viele Grüße,
    Florian


    Hallo Florian!


    Zwei Exemplare habe ich komplett herausgedreht. Diese beiden Exemplare habe ich gerade nochmal "beschnuppert". Ohne vorherige mechanische Belastung hat der Pilz einen kaum wahrnehmbaren Geruch. Die Geschmacksprobe war erst ganz kurz ein mehliger Geschmack (wohl eher gerochen), dann praktisch geschmacklos und nach mehreren Sekunden schwach bitter.


    Grüße,


    Frank


    Hallo!


    Darauf habe ich leider nicht geachtet. Ich schneide normalerweise erst einen Fruchtkörper ab, betrachte und schneide ihn durch bevor ich daran rieche. Hätte ich den unberührt lassen müssen um daran knieend zu schnuppern?


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen,


    gestern habe ich im Eichen-Hainbuchen-Buchenmischwald auf basischem Basalt diese Pilze gefunden, die deutlich nach Mehl riechen. Genauer gesagt riechen sie so wie Maipilze. Mit der mir zur Verfügung stehenden Literatur bin ich zum grüngelben Ritterling gelangt, diese Art soll aber sehr variabel sein und es soll sehr ähnliche Arten geben (sägeblättriger Ritterling), wobei die Abgrenzung wohl recht schwierig ist.


    Kann man mit dem Bildmaterial eine halbwegs sichere Bestimmung machen? Keine Sorge, ich will die nicht essen. Aber wenn ich einen Fundnachweis an die DGfM senden möchte, sollte es schon passen.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Pablo!


    Danke für die sehr schnelle Antwort. Den hatte ich noch nie, gibt es weitere Verwechslungsmöglichkeiten oder Tests zur Absicherung? Ich denke da an chemische Reaktionen mit Eisensulfat, KOH und was sonst so zum Einsatz kommt ...


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen,


    heute habe ich einen atypischen Schirmpilz gefunden, den ich aus großer Entfernung fälschlicherweise als Parasol angesehen hatte. Der Stiel ist aber völlig glatt (keine Natterung) und es fehlt auch der angenehm-nussartige Geruch. Wie gut, dass ich schon am Fundort ein paar Fotos gemacht habe. Die Flöckchen auf dem Hut fallen bei geringen Berührungen oder Erschütterungen ab, mittlerweile sind erhebliche Teile des Hutschmucks abgefallen.


    Sehr feuchter Standort im sehr alten Nadelwald auf basischem Basaltboden.


    Hat jemand eine Idee?


    Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Also der hat schon einen gewissen Geruch, aber nicht nach Anis. Den Anis-Zähling hatte ich vor zwei oder drei Jahren schon einmal gefunden, der ist es nicht.
    Grüße,

    Hallo zusammen,


    heute habe ich auf einem Buchenholzstumpf diesen Pilz gefunden. Geruch nicht unangenehm, das Fleisch ist - insbesondere in der Nähe der Stielbasis - sehr zäh. Mit der mir zur Verfügung stehenden Literatur bin ich zum Laubholzknäueling gelangt, liege ich mit meiner Bestimmung richtig?


    Grüße,


    Frank



    Hallo Pablo!


    Mit "Rosa" habe ich da auch so meine Schwierigkeiten, das erinnert mich an Zimtpulver.


    Gruß,


    Frank


    Hallo Malone!


    Die lieben Laubwald auf Kalk. Gefunden habe ich sie zwischen Herborn und Dillenburg. Allerdings erscheinen sie auch dort, wo optimale Bedingungen sind, nicht jedes Jahr. Vor 10 oder 11 Jahren hatte ich dort eine Massenernte, kiloweise. Dann mehrere Jahre nur einzelne Exemplare, dann wieder ein gutes Jahr und danach wieder mehrere Jahre schlecht. Einmal sind sie Ende Juli/Anfang August durch mehrere Regentage "aus der Reserve" gelockt worden und anschließend durch wochenlange Hitze und Trockenheit regelrecht verdurstet. Ein anderes Jahr sind sie sehr spät erschienen und durch Nachtfröste zerstört worden. Der Hutrand wird dann schrumpelig schwarz und wenn man sie trocknen will, riecht es nach Ammoniak.


    Dieses Jahr sieht es wieder gut aus :)


    Gruß,


    Frank



    Hallo Eberhard!


    Zunächst vielen Dank für die Bestimmung. Die Kalkfrage interessiert auch mich sehr, denn in dem Fundgebiet wimmelt es von kalkliebenden Arten: Gold-Täubling, Herkules-Keule und gestern Riesen-Rötling gefunden. Daneben noch den Königs-Röhrling und zahlreiche Ramaria-Arten, die ich sonst nirgendwo zu Gesicht bekommen habe.


    Laut Wikipedia ist Basalt ein basisches (weil SiO2-armes) Ergussgestein:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Basalt


    In dem Fundgebiet gab es Basaltabbau und die Humusschicht auf dem Boden ist so dünn, dass an vielen Stellen die Basaltbrocken herausschauen.


    Gruß,


    Frank


    Hallo Frank,
    mit welchen Farben hättest Du die Lamellen der jungen Fruchtkörper beschrieben?


    lg
    Eberhard


    Hallo Eberhard!


    Die Lamellen der jungen Fruchtkörper sind deutlich gelbstichig, bei den älteren Exemplaren lachsrosa.


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen,


    gestern habe ich in der Nähe von Herborn diese Exemplare in einem Buchen-Eichen-Mischwald auf Kalk gefunden. Mehlgeruch, das älteste Exemplar mit lachsrosa Lamellen riecht eher nach Chlor als nach Mehl (vielleicht schon vergammelt, siehe Foto).


    Den Riesen-Rötling habe ich noch nie gefunden, laut Literatur ist er kalk- und wärmeliebend und eher in Süddeutschland zu finden. Gleiches gilt aber auch für den Königs-Röhrling, den ich in einem Kilometer Entfernung gefunden habe.


    Liege ich mit meiner Vermutung richtig?


    Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    gestern war ich wieder in der Nähe von Herborn unterwegs. Dabei bin ich über diese farbenprächtige Cortinarie gestolpert, die mich mit dem lachsrosa Mycel an der Stielbasis und gleichfarbiger unterer Stielhälfte neugierig gemacht hat. Leider kenne ich mich in dieser artenreichen Gattung nicht aus.


    Basischer Basaltboden, Eichen-Hainbuchen-Mischwald, die nächsten Fichten waren 30-40 Meter entfernt. Hat jemand eine Idee?


    Freundliche Grüße,


    Frank



    Hallo Heidi,


    das mittelgroße Exemplar habe ich für die Bestimmung mitgenommen. Die beiden anderen Exemplare habe ich im Wald stehen lassen, weil ich irgendwie die Vermutung hatte, dass es eine seltene oder sehr seltene Art sein könnte.


    Auf dem Rückweg nach Gießen hatte ich noch bei zuehli in Wetzlar wegen Pilzbestimmung angerufen, da war aber leider nur der Anrufbeantworter erreichbar. Per e-Mail bekam ich von Jürgen die Bestätigung, dass es Boletus regius ist.


    Derzeit liegt das mittelgroße Exemplar in einem Vakuum-Exsikkator. Ich hoffe, es so ohne größeren Qualitätsverlust in optisch ansprechender Form haltbar machen zu können.


    Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,


    gestern war ich in der Nähe von Herborn unterwegs und konnte drei Exemplare des Königs-Röhrlings finden. Für mich ein persönlicher Erstfund nach rund 30 Jahren mehr oder minder häufigen Streifzügen durch die Wälder, den ich zunächst gar nicht bestimmen konnte. Die Gegend zwischen Herborn und Dillenburg ist nicht gerade für Weinbauklima bekannt, trotzdem hat sich dieser seltene Röhrling dort angesiedelt. Die beiden Fundstellen liegen an einem Steilhang mit südwestlicher Ausrichtung, sind rund 100 Meter voneinander entfernt und durch einen geschotterten Waldweg voneinander getrennt.


    Freundliche Grüße,


    Frank