Hallo Frank,
danke für deine Einschätzung. Mein klarer Favorit ist makroskopisch Tyromyces fumidiceps, der sieht wirklich passend aus. In den nächsten Tagen geht eine Sendung an Pablo.
LG, Bernd
Hallo Frank,
danke für deine Einschätzung. Mein klarer Favorit ist makroskopisch Tyromyces fumidiceps, der sieht wirklich passend aus. In den nächsten Tagen geht eine Sendung an Pablo.
LG, Bernd
Ausschließlich? Nicht auch durch Sequenzierung? Oder diese gemeinen physikalischen Methoden, wie Massenspektroskopie? Rein biologisch durch Kreuzung in kontrollierter Umgebung?
Wobei schon klar ist, dass die Taxonomie nicht unerheblich umgestoßen wird, wenn andere Methoden beginnen zu dominieren. Selbst das Verständnis der Taxa an sich.
LG, Bernd
Falls die Gattung passt, dann kommt nach der tabellarischen Auflistung bei Baral anhand der Sporengröße und -form vor allem Lachnellula calyciformis in Frage.
Die Härchen scheinen auch zu passen 436815_1564610428_web.jpg
LG, Bernd
Hallo Pablo, derzeit habe ich nur ein kleines Stück, das schon getrocknet ist, wohl auch ziemlich eingeschrumpelt. Ich schau Mal was ich finde. Wenn, dann sollten bei so einer Sendung ja schon einige Arten dabei sein. Meld' mich dann per PN. LG, Bernd
Hallo Anton, der obere Teil des Pilzes ist gewachsen, als der Baum noch stand. Dann ist er umgefallen, vor vielleicht 2 Jahren, und der Pilz hat sich neu orientiert und ist in die neue Richtung "nach unten" gewachsen. Zunächst in ganz vielen kleinen Ansätzen, dewegen das warzige Aussehen. Jetzt wächst nur noch der große Fruchtkörper unten.
LG, Bernd
Hallo Peter, selbst beimpft?
LG, Bernd
"de Bary" ist ein Familienname niederländischer Herkunft, wobei und weswegen das "de" klein geschrieben wird. Wohl nach Heinrich Anton de Bary benannt.
LG, Bernd
Hallo Sandra, ich habe ja von Pilzen keine Ahnung, aber ich werfe trotzdem Mal als Arbeitstitel Lachnellula resinaria ein. Ich habe immer noch ein gewisses Restvertrauen, dass die einst gegebenen Namen irgendeinen Sinn hatten. LG, Bernd
Dafür gäbe es hier einen Schlüssel: Lachnellula-Baral-2008-0001.pdf
Hallo allerseits, diesen Becher habe ich gestern an Rinde einer lebenden Zitterpappel (40-50 Jahre) gefunden. Hatte ich ähnlich vor 2 Jahren schon Mal (28.10.2018), da aber an einem deutlich älteren (100+) Baum. Die heimische Literatur (Kutorga, 2020) kennt nur 2 Arten, corticale und variegatum, wobei nur die erstere an lebender Zitterpappel gefunden wurde - was aber bei jeweils niedrigen einstelligen Fundmengen statistisch kaum belastbar ist. Ingos Artporträts im Forum Lasiobelonium corticale sagen ja, dass die Arten der Gattung alle gern auf Pappel sitzen. Mit Lasiobelonium sp. bin ich schon sehr zufrieden, oder kommen da noch andere Gattungen in Frage. Beleg habe ich nicht mitgenommen und mikroskopiert natürlich auch nicht. Würde ich zur Not aber wiederfinden.
LG, Bernd
Moin, da der Pilz in Gegenden wächst, die regelmäßig mindestens -20°C haben, sehe ich nicht, wie das Tiefkühlen bei -18°C irgendwelche Schäden anrichten kann.
LG, Bernd
Hallo Pablo, ja, bei 1) ist mein Arbeitstitel mittlerweile I. radiatus mit einer ganz leichten Option Richtung nodulosus. Bei 2) schon klar, da hattest Du ja neulich schon gesagt, dass von dem gezähnten Zeug Dutzende gibt. Ich hab's als cf. abgelegt. Wobei der Band Aphyllophorales insgesamt nur 155 Arten behandelt, die nicht einmal alle nachgewiesen sind. Und man die eine oder andere ja auch ausschließen kann.
LG, Bernd
Feindbild halt, Bodo. Triggert, muss man was gegen tun. Oder aus welchem Grund Dein Protest? Fürsorgepflicht für die vielen Minderjährigen im Forum? Zumal mittlerweile in der Diskussion doch relativ klar geworden ist, dass diese Werbung von Guhgel auf Deinem Browser platziert wurde, wegen Deiner Browserhistorie und Deinen Suchanfragen. Da solltest Du Dich eher an Guhgel wenden als an den Forumsbetreiber. Steht nicht ohnehin in den Regeln, dass man sich als Forent nicht in das Geschäftsgebaren des Forenbetreibers einzumischen hat?
LG, Bernd
Hi Marcel,
ich kenne das Buch nicht. Ich gehe auch nicht davon aus, dass es mir zusagen würde. Vermutlich wie in diesem komischen Geschichtskanal von Knopp, kNopp mit Bonus-N. Es geht aber anscheinend nicht ins Illegale. Wobei es dabei ja, neuerdings, in der Frage der Legalität eh darauf ankommt, wer und nicht mehr was. Quod licet Iovi, non licet bovi. Mit dem "Zurechtrücken der Geschichte" sind doch deutlich einflussreichere Personen beschäftigt, durchaus in Ministerrängen. Da jetzt seine durchaus berechtigte Kritik bei einem kleinen Schlangeölverkäufer abzuladen hilft nicht. Diesem unbedeutenden Akteur gegenüber kann man sich wirklich in Gelassenheit üben.
Na hoffentlich verlegt der Verlag kein Buch "Maranthon in unter 2 Stunden", denn dann wird es mit dem Wegrennen nichts mehr.
LG, Bernd
Hallo Bodo,
Personen, die "tapfer" genug sind, in angetrunkenem Zustand als Gruppe aus 5 erwachsenen Männern eine einzelne Person - und sei diese ein/er Jugendliche/r im Teenageralter - zu attackieren
das hat dann aber nichts mit dem Buch zu tun, und schon gar nicht mit dem Verlag, i.A. auch nicht mit Alter/Hautfarbe des Angegriffenen ("attackieren" wurde im Deutschen früher für den Angriff der Kavallerie genutzt, aber wer nutzt heute schon das Deutsche ohne Denglish?). Alkohol spielt eine Rolle - was man zum Beispiel sehr gut vergleichen kann, wenn man in alkoholfreien Ländern reist. Und allgemein die Kultur (insbesondere auch der Sprachgebrauch), als wie normal Gewalt im Alltag angesehen wird, wenn ein kleines bisschen Krieg nur noch eine humanitäre Intervention ist. Ich finde, dieses resolute Anrennen gegen diese Werbung, hat auch einen ganz schön aggressiven Charakter ...
LG, Bernd
Hallo allerseits, noch zwei Fotos von Objekt 1. Tympanis sieht passend aus. Das ganze Büschel hat 2 mm im Durchmesser. Im Schnitt schwarz.
Die heimische Literatur (Kutorga 2020) nennt 3 Funde von Tympanis alnea (jeweils an Schwarzerle, Grauerle und Apfel) und führt aus "manche Autoren trennen die an Apfel wachsenden Pilze als T. conspersa ab".
LG, Bernd
Hallo Andreas, nun das ist ein allgemeines Problem, das Gottvertrauen gegenüber der großen schwarzen Kiste. Da sagt zum Beispiel der Taschenrechner, dass die Erde 6000 Megagramm schwer ist, und es fällt keinem auf, dass man da irgendwo mit den Einheiten durcheinander gekommen sein muss ... Oder der Sequenzer sagt, was alles im Wald oder auf der Wiese wächst, zur Not auch die Bananen vom Frühstück, hatte da letztens eine (so verteidigte) forstwirtschaftliche Diss. in der Hand, bei der 90% der "Pilzarten" nur auf kryptische Codes aus dem Sequenzer hörte (nein, es wurde auch kein Versuch gemacht, die als neue Arten der Wissenschaft zuzuführen) ... Oder auch aktuell, "der Test" sagt - aber, wie der Test funktioniert und wovon das abhängt und was der tatsächlich aussagt ... Etwas mitdenken muss man schon, wenn nicht, hilft leider auch ein Schlüssel nicht, da ggf. ein falsches Abbiegen dann auch nicht hinterfragt wird. Vermutlich werden synoptische Tests 'eh bald dem universellen Sequenzieren zum Opfer fallen, denn das sieht ja noch bequemer aus.
LG, Bernd
Hallo Andreas, dass alte Pilze anders aussehen als frische ist aber nun nicht wirklich überraschend. Man wird, wenn man Pflanzenbestimmung am Heu macht, auch einige Abstriche hinsichtlich der Farbangaben machen. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, dann ist doch naheliegend dass der Bearbeiter bei dem Pilz im Set der Eigenschaften für "rissiger Hut" und "schuppiger Hut" jeweils ein "kann sein, muss aber nicht" ("0,5") einträgt, sodass der Pilz in beiden Zweigen im Rennen bleibt, so wie das ja auch gelegentlich in binären Schlüsseln der Fall ist.
Das größte Problem ist, und geb ich Dir unbedenklich Recht,
genau die Fragen zu beantworten, von denen der Schlüsselautor denkt dass sie besonders klar, wichtig und konstant sind
dass man sich mit der Angabe von zu vielen Eigenschaften verzetteln würde (der Arbeitsaufwand für den Bearbeiter steigt ins Unermessliche), sobald man in die höheren Taxa kommt. Allerdings kann man natürlich prinzipiell für jede Eigenschaft den Standardwert "0,5" (irrelevant) setzen, das ist eine Zeile für den Programmierer, und nur die Eigenschaften, die wirklich relevant sind, auf "0" oder "1" setzen.
LG, Bernd
Hi Lukas,
wie es bei einer Pilzsuchmaschine in Tabellenform nicht unbedingt der Fall
nicht unbedingt. Kann aber. Die meisten Apps derzeit bleiben rein makroskopisch und sind kaum taxonomisch relevant. Aber es würde überhaupt kein Problem sein, die entsprechenden Kriterien taxonomischer Natur da mit einzubauen [Asco - Basidio - Myxo] oder eben die Sporengröße, wer sie denn hat. Oder, oder ... Man könnte so eine "App" dann verwenden wie einen Taschenrechner, den man in den "Wissenschaftsmodus" umschaltet.
LG, Bernd
Hallo Harald,
weil man im Grunde genommen ohne diese Prozedur Pilze nicht gescheit bestimmen kann
doch kann man, der Algorithmus ist nur ein anderer. Stellen wir uns ein Set von 5 Arten mit entsprechend vielen verschiedenen Eigenschaften vor. Beim klassischen dichotomen Schlüssel hat man jeweils eine Eigenschaft, die abgefragt wird. Bei Arten, die indifferent bzgl. dieser Eigenschaft sind, passiert es auch gern, das die auf beiden Verzweigungen weitergeführt wird. jedenfalls braucht man bei 5 Arten mindestens 4 Schritte. Das Schlüsseln entstammt dem Zeitalter des Buchdrucks, linearer Textverlauf.
Die gleichen Angaben kann man auch tabellarisch, zur Not mehrdimensional, darstellen, übersichtlich mit Bildern und Links, im Zeitalter von IT kein Problem, Hypertext in variabler Reihenfolge. Das hat gegenüber dem Schlüsseln den Vorteil, dass man zunächst auf die Eigenschaften zugreifen kann, die tatsächlich sichtbar sind. Und relativ schnell sieht, ob und wenn ja welche Eigenschaften ggf. fehlen.
Manchmal sieht das binäre Schlüsseln aber auch sehr gekünstelt aus, stellen wir uns vor, man hat nur eine Eigenschaft, etwa Farbe, dann geht das binär so
1) blau 1*) anders
2) rot 2*) anders
3) grün 3*) anders
....
Während es viel einfacher ist
1) blau 1*) rot 1**) grün ...
Natürlich, auch solche "Tabellen" müssen erst erstellt werden.
LG, Bernd
Hallo,
am gleichen toten Apfel, an dem ich Sarcodontia crocea gefunden hatte, gibt es (jetzt) noch diverses Kleinzeug
1) sowas hatte ich neulich an Sorbus, Eutypella sorbi. An Apfel dürfte das eine andere Art sein, aber *E. mali scheint es nicht zu geben.
2) wohl Lachnella alboviolascens
3) das wird wohl auch ein Becher werden wollen, oder geht das Richtung Kugelwerfer?
4) weil's so hübsch ist, S. crocea
LG, Bernd
