Laut Tintling eignen sich wohl Substrat und Sporenpulverfarbe am besten, um die Art abzugrenzen:
Safranroter Schüppling Pholiota astragalina
Gruß
Jan
Laut Tintling eignen sich wohl Substrat und Sporenpulverfarbe am besten, um die Art abzugrenzen:
Safranroter Schüppling Pholiota astragalina
Gruß
Jan
MMn korrekt. So aussehende Pilze sollte man auch noch auf Pholiota astragalina checken, der kann sehr ähnlich aussehen.
FG
Oehrling
Hi,
danke für den Tipp. Ich schätze Pholiota astragalina lässt sich dann am besten durch leichten Jodoformgeruch und das etwas anders gefärbte Fleisch mit rötlicher Randzone abtrennen?
Gruß
Jan
Hi,
ich halte das auch für den gelbstieligen Muschelseitling, was allerdings nicht ausschließt, dass unter den Kollegen mit längerem Stiel auch Austernseitlinge waren, denn die kommen wohl durchaus gleichzeitig am selben Substrat vor.
Gruß
Jan
Alles anzeigen"... Hat der Zunderschwamm auch seine Liebhaber unter den Pilzfliegen?"
Gruß
Jan
Hallo Jan, unter den Pilzkäfern gibts jedenfalls solche, die darauf spezialisiert sind: in meiner Nähe im Naturpark Karwendel vewandeln derzeit Vertreter der Gattung Bolitiphagus (vermutlich B. reticulatus und andere Vertreter dieser Gattung) fast sämtliche(!) Zunderschwämme eines ganzen Waldstückes in Krümel... fast schon erschreckend.
Schöne Grüße,
Eberhard
Hi Eberhard,
faszinierend, dass selbst so ein zäher Porling von Insekten nicht verschont wird. Zumindest der Bolitophagus reticulatus verbringt ,laut wikipedia, auch sein Larvenstadium in Zunderschwämmen, aber ob das die Löcher zwischen den Röhrenmündungen erklärt ist noch eine andere Frage. Jedenfalls ist das evtl. eine Erklärung für die Verwirrung mit dem Naturschutz, denn der B. reticulatus stand 2014 zumindest auf der Roten Liste (RL 3).
Quelle: Bolitophagus reticulatus / Kerbhalsiger Zunderschwamm-Schwarzkäfer / Schwarzkäfer - Tenebrionidae
Gruß
Jan
Hi,
diese Löcher in der Fruchtschicht erinnern mich schon ein bisschen an Zitzengallen wie sie beim flachen Lackporling vorkommen. Hat der Zunderschwamm auch seine Liebhaber unter den Pilzfliegen?
Gruß
Jan
Hallo Rumpel,
bin auch noch Anfänger, aber ich denke, den Birkenporling kann man da ausschließen, der hat typischerweise einen weißen bis braunen Hut mit einer plus minus glatten Oberfläche, jedenfalls nicht so wellig gezont, wie auf deinem Bild. Birkenporlinge sind im Übrigen einjährig. Das sieht mir von der welligen Oberfläche her eher wie ein mehrjähriger Porling aus. Ein Längsschnitt würde helfen, um das besser beurteilen zu können.
Grüße
Jan
Alles anzeigenGriasDi Jan,
inwiefern man solch ein Substrat, wie einen einzelnen Stamm oder Stumpf unter Schutz stellen lassen kann, weiß ich nicht. Richtig offiziell von behördlicher Seite, wie der unteren Naturschutzbehörde, dem Landratsamt, stell ich mir kompliziert vor.
Wenn dann über Kontakt zum örtlichen Förster bzw privaten Waldbesitzer. Am besten dann natürlich indem man dem Verantwortlichen diesen wunderschönen Pilz zeigt und er dafür sensibilisiert wird.
Ich denke aber, dass diese Stachelbärte im geeigneten Habitat mit entsprechendem dicken Totholz nicht wirklich selten sind und ihr Vorkommen schon darauf hinweist, dass da eh relativ nachhaltig gewirtschaftet wird bzw darauf geachtet wird, dass Totholz im Wald verbleibt.
Der Tannenstachelbart kann z.B. in den tannenreichen Wäldern im Voralpenland südwestlich von München regelmäßig gefunden werden.
Ich denke auch, dass man einen Stumpf nicht schützen muss, dem will doch eh keiner was. Genauso verhält es sich bei einem schon angefaulten Stamm, der eh nicht mehr entnommen wird.
Wichtiger wär es darauf hinwirken zu können, dass in den Wäldern mehr dickes Totholz liegen bleibt bzw alte Bäume zumindest zu einem gewissen Grad einfach sterben dürfen.
An liabn Gruaß,
Werner
Moin Werner,
vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort, dann werde ich mal versuchen, Kontakt zu unserer örtlichen Försterin aufzunehmen, damit sie gut auf den Stachelbart aufpasst.
Grüße
Jan
Danke für die Antworten. Kann man den seltenen bärtigen Gesellen irgendwie unter besonderen Schutz stellen lassen? Ich hab bei Pilzwelten auf YouTube gehört, dass man da für einen Tannenstachelbart irgendwie Schutz für dessen Substrat(Baumstumpf) erwirken konnte.
Grüße
Jan
Hallo Jan,
von der Rinde her würde ich die Buche ausschliessen, Tanne kann ich mir da eher vorstellen. Ein grösserer Bildausschnitt von der Rinde wäre hilfreich,
viele Grüsse
Matthias
Hallo Matthias,
danke für die Antwort. Vielleicht schaffe ich es morgen noch ein besseres Photo von der Rinde zu machen.
Gruß
Jan
Hallo Pilzfreunde,
heute war ich in einem Buchenwaldstück unterwegs und habe den auf den folgenden Photos gezeigten Pilz an Totholz(keine Ahnung welches) gefunden, den ich für den Ästigen Stachelbart oder den Tannenstachelbart halte. Entnehmen wollte ich den Fruchtkörper nicht, weil die Stachelbärte ja auf der roten Liste stehen. Es würde mich sehr interessieren, welche Art ihr hier für wahrscheinlicher haltet. Vielen Dank für die Hilfe.
Grüße
Jan