Beiträge von huehnchen69

    Ihr glücklichen Finder,


    in Lehesten habe ich die Bestimmung "Heidekeule" einfach geschluckt, aber jetzt frage ich doch mal nach: Wodurch ist sie (anscheinend leicht) von anderen Keulen abgrenzbar?


    Danke schon mal und beste Grüße

    Sabine

    Vielen Dank für eure tollen Fotos - insbesondere, da ich gar nicht so viele habe. Aber ein paar wenige möchte ich trotzdem teilen (und ich hoffe, ich habe die Namen richtig zugeordnet - knapp zwei Tage mit knapp 60 neuen Namen (jeweils 1x Forenname und 1x Realname) bringen mein Hirn in Overload):


    Corne s handgeschnitzten Pilze haben nicht nur mich schwer beeindruckt.


    Nach einigem Tische- und Stühlerücken fanden alle ein Plätzchen:


    Am Samstag wollten Thorwulf, Hannes2 und ich eine Regenpause für eine Runde um den See nutzen, und beim Start sah es auch noch ganz gut aus:


    Später leider nicht mehr, und der Weg zurück war noch ein Eckchen, so dass der kalte Nieselregen Zeit hatte, in und durch die Klamotten zu kriechen:


    Manchmal wäre ein Schlauchboot gut gewesen, um von der Remise zum Gästehaus und zurück zu kommen:


    Kino-Feeling, als nochn Pilz seinen Film zeigt:


    Beste Grüße

    Sabine

    Tja, mal ist der Sommersteinpilz der "Bösewicht", mal ist es der Fichtensteinpilz, je nach ziterter Quelle. In dem von Sabine genannten Artikel steht parallel zur (unbelegten) Aussage, dass der Sommersteinpilz Hämolysine enthalten soll, ein paar Zeilen weiter oben auch die Aussage, dass Boletales eine extrem geringe hämolytische Aktivität haben sollen. Da kann man einfach nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Das empfand ich nicht als widersprüchlich.


    Denn weiter oben war ja eine Gattungsübersicht gegeben, die gerade nicht auf einzelne Arten innerhalb der Gattungen abzielt. Und in der Tabelle dann die Artenübersicht (in der der Sommersteinpilz auch noch mit "geringer Aktivität" markiert ist).


    Dass innerhalb einer Gattung, die insgesamt/durchschnittlich als wenig aktiv beurteilt wird, doch mal einzelne Arten wenig aktiv sein können, geht für mich von der Formulierung her in Ordnung.


    Beste Grüße

    Sabine

    1) Tierversuche haben bei abnormal hohen Mengen von Steinpilzverzehr zu rhabdomyloytischen Vorgängen geführt.

    2) Ein einziger Bericht scheint die These zu stützen, dass es tatsächlich bei Steinpilzgenuss (von "roh habe ich nichts gelesen) zu Rhabdomyloyse kommen kann. Allerdings wurde zeitgleich Rotkappen verzehrt, die meines Wissens nach bei Rohgenuss (bzw. unzureichend gegart!) rhabdomylytisch wirken können. Welcher Pilz hier also was ausgelöst hat, ob die Mahlzeit(en) ausreichend erhitzt wurden und ob ein einziger Fall für einen belastbaren Beweis ausreicht, erscheint mir sehr fraglich.

    Ich korrigiere mich: Wolfgang P. , du hattest ja "Muskelzersetzung" geschrieben. Ich hatte daraus gedanklich eine Hämolyse gemacht :gomg:


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Wolfgang,


    ich schließe mich Thomas'/@Chorknabes Frage an: Ich habe zwar im Tintling (hier) wiedergefunden, dass der Sommersteinpilz Hämolysine enthalten soll, über den Fichtensteinpilz steht da aber nichts (und zu den einzelnen Angaben finde ich auch keine Quelle) (mir war beim Schreiben was dazwischengekommen - vielleicht habt ihr das Thema ja schon abgefrühstückt...).


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Thomas,

    Hatte man den Pilz zweidreimal in der Hand, erkennt man ihn in der Regel schon von Weitem und sicher.

    Ich stimme dir zwar zu, aber ein bisschen Vorsicht sollte man meines Erachtens schon walten lassen.


    Bei einer meiner Fundstellen wachsen regelmäßig Schopftintlinge und Faltentintlinge (für Paz_Asbach : Die sind mit Alkohol giftig, man sollte drei Tage vor bis drei Tage nach der Pilzmahlzeit keinen Alkohol konsumieren) munter durcheinander.



    Wenn die Hüte erstmal voll draußen sind, kann man die ganz gut unterscheiden. Aber wenn sie noch ganz jung sind, so wie man sie gerne ernten möchte, wenn man noch praktisch nichts vom Stiel sieht, ist das schon etwas schwieriger. Dann sind die Schuppen beim Schopftintling und die glatte radial-faltige Struktur beim Faltentintling noch nicht so markant. Geht schon, wenn man damit rechnet. Aber wenn man nur ein bisschen nachlässig alles einsammelt, was ähnlich aussieht, könnte man schnell einen Faltentintling mit einsacken.


    Beste Grüße

    Sabine

    Kann ich nicht sagen, ich habe die Prüfung ja noch nicht gemacht. Aber was ist deiner Meinung nach der Pilzcoach? IMHO ist das nichts anderes als ein abgespeckter PSV mit ein paar Bastelinhalten, ganz salopp formuliert. Ein Pilzcoach darf doch durchaus auch mit einer Gruppe in den Wald gehen, ist halt nur in der Auswahl der Pilzarten beschränkt.

    Ich sehe es so, dass beim Pilzcoach die Schwerpunkte andere sind.


    Das, was du despektierlich "abgespeckter PSV mit Bastelinhalten" nennst ist für mich eine Möglichkeit, Freude an und mit Pilzen auf ganz verschiedene Arten zu vermitteln. Dem Pilz als Lebewesen mit seinen Aufgaben im Ökosystem, den verschiedenen Möglichkeiten, sich Pilzen mit allen Sinnen zu nähern.


    Dafür ist natürlich auch ein bisschen Artenkenntnis usw. wichtig.


    Ich bin zwar selbst kein Pilzcoach, aber da ich mir die meisten Inhalte, die dort vermittelt werden, selber angeeignet habe, als es diese Ausbildung noch nicht gab, weiß ich, wie viel Freude es (zumindest mir) macht, mit Pilzen zu färben, Papier herzustellen, Pilzmyzel beim Wachsen zuzuschauen, Pilze zu plastinieren, und vieles mehr. Deshalb finde ich es toll, dass es jetzt diesen Ausbildungsweg gibt und mehr Leute (insbesondere auch Kinder) so ihren Weg zu den Pilzen finden.


    Aber wenn du Pilzcoach als den vermeintlich leichten Einstieg zum PSV betrachtest und die Bastelinhalte als sinnloses Beiwerk betrachtest, ist das wohl nichts für dich.

    Hallo Oliver,


    bei vielem, was du schreibst, sehe ich das ähnlich, insbesondere dass PSV-Termine oft schnell ausgebucht und/oder am anderen Ende Deutschlands sind (ich persönlich finde es zwar immer schön, für einen Pilzkurs woanders hinzufahren, aber ich verstehe gut, dass das für andere aus familiären, beruflichen und/oder finanziellen Gründen nicht der Hit ist). Ich weiß aber keine Lösung, denn auch wenn mir der Überblick fehlt, hatte ich nicht das Gefühl, dass es viele Anwärter*innen für eine PSV-Prüfungstätigkeit gäbe.

    Ferner denke ich, dass womöglich ein "abgespeckter" PSV Sinn machen würde, um der Nachfrage gerecht zu werden und das Feld nicht anderen Anbietern zu überlassen.

    Da bin ich persönlich skeptisch. Zumindest in meinen Augen werden keine aberwitzigen Inhalte bei der Prüfung abgefragt, sondern mir scheinen die Inhalte angemessen für die verantwortungsvolle Aufgabe, für die man sich durch die bestandene Prüfung qualifiziert.


    Andere haben auch da bestimmt einen besseren Überblick, aber mir fällt ehrlichgesagt nichts ein, das man so signifikant und noch irgendwie sinnvoll abspecken könnte, dass Leute dann sagen: PSV ist mir zu schwer/umfangreich, aber Mini-PSV traue ich mir zu.


    Beste Grüße

    Sabine

    Wie die Raube des Weidenbohrers riecht, weiß ich natürlich nicht.

    Jetzt schon 🤣. Wenn du mal eine findest, kannst du sie am Geruch erkennen. Darauf hoffe ich bisher vergeblich.


    Und ich teile die Erfahrung: Nicht immer riechen die Fruchtkörper unmittelbar penetrant danach - aber die Finger nach dem Anfassen trotzdem.


    Beste Grüße

    Sabine

    auch der Parasol sieht jung, komplett anders aus. Ich frage mich wie man hier auch nur Ansatzweise zum Parasol kommt? =O

    Die jeweiligen ganz jungen, noch geschlossenen Hüte finde ich jetzt nicht sooo absurd weit weg.


    Ich hatte mal einen Giftnotruf von einer Person, die Nebelkappe als Ziegenlippe gegessen hat. Das fand ich weit weg.


    Beste Grüße

    Sabine