Beiträge von Petra_

    Wenn das weisse auf dem Foto Schnee ist und Dein Fund eher im Winterhalbjahr einzuordnen ist, dann wird es möglicherweise ein Samtfußrübling sein. Leider sind keine Lamellen zu sehen, und auch die Stiele nur ansatzweise. Sollten die am Fuss dunkel samtig sein, halte ich zusammen mit der leuchtend orangen Hutfarbe den Flammulina velutipes (Samtfußrübling) für bestätigt.
    Kannst Du vllt. noch was zum Fundzeitraum und zum Stiel + den Lamellen sagen?


    Möglich wäre auch Galerina marginata, der Nadelholzhäubling, der auch durchaus an Laubholz wachsen kann. Ohne Kenntnis über den Stiel, die Lamellen und Angaben über den Geruch ist eine korrekte Bestimmung hier kaum möglich.


    Gruß
    Petra

    Hallo Mausmann,


    da gäbe es noch Polyporus leptocephalus (an Rotbuche), Polyporus badius (in Auwäldern, Weide oder Pappel) und auch Polyporus brumalis (auf Laubholz) sieht dem Deinen ähnlich.. für den wäre es allerdings ein wenig verfrüht.


    Gruß
    Petra

    Ich hätte den Agaricus augustus für größer gehalten.. aber schon möglich, dass die eben nur bissel kleiner waren.
    Spätestens beim Erwärmen würde die Geruchsfrage eindeutig geklärt sein.. weil dann auch die geruchsneutraltesten Gift-Champis nach Karbol/Tinte stinken.
    Wie klein kann eigentlich ein Agaricus augustus ausgewachsen/reif mindestens sein? Die sehen doch eigentlich recht groß aus?
    Schade ist es wirklich, dass die Stielbasis fehlt.. um zu überprüfen, ob die rötet oder gilbt. Aber vielleicht hat ja die kleine Made nach dem Zertreten und vor dem Abschneiden noch eine leichte Farbänderung bemerkt?


    Gruß
    Petra

    Hallo kleine Made,


    die Lamellen des Parasols sind niemals dunkler als cremefarben/weiss.
    Sieht eher nach einem Egerling aus..vielleicht ein Perlhuhnegerling.
    Nach Tinte hat der nicht zufällig gerochen?


    Gruß
    Petra

    Hallo Kuschel,


    :thumbup::thumbup::thumbup:
    ich hätte nicht gedacht, dass die Stiele jung so hell sind :)
    Aber das erklärt dann das bauchige und den samtigen Kopf :)
    Hab die in freier Wildbahn noch gar nicht gesehen bislang.


    lieben Gruß
    Petra

    Kuschel, dann ist dem Samtfusskrempling aber ganz schön schlecht, so blass wie der am Stiel daherkommt :D


    Aber wenn die Stielfarbe täuscht, koennte es auch ein Hexenbaby sein, von einer Flockenhexe ;)[hr]
    Ich habs.. eine Samtfuss-Flockenhexe.. Boletus erythropus atrotomentosa var. pediculus lucidus :D:D:D

    Hallo flori,


    Leccinum cyaneobasileucum ist ein Birkenbegleiter :)
    Aber der samtig wirkende Hut erinnert tatsächlich daran und vllt gibt es ja auch Birken in der Nähe, die nur auf dem Foto fehlen.
    Bin gespannt, wohin die Lösung führt :)
    Gruß
    Petra

    Hallo Mausmann,


    ich habe den durchaus schon in strahlendem Orangegelb bis satt Orange gefunden.. an einem schwefelporig völlig überwucherten Laubbaumskelett :)
    Sah toll aus; zu schade, dass ich damals keine Kamera hatte.


    Gruß
    Petra

    Hallo Kuschel,


    das würde den bauchigen Stiel erklären, aber nicht die rauhe Oberfläche ;)
    Oder täuscht das nur auf dem Foto?
    Der Hainbuchenröhrling kann im Übrigen durchaus auch (selten) unter einer Rotbuche wachsen :)


    liebe Grüße
    Petra

    Hallöchen,


    zuerst dachte ich an einen LECCINUM SCABRUM, aber ein Blick auf das Habitat liess mich dann meine Meinung ändern, auf LECCINUM CARPINI :)


    Gruß
    Petra
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    Mich verwundert nur ein wenig der ziemlich bauchige Stiel. Aber definitv ists ein Rauhfüßer :)

    Hallo Rebecca,


    cool, noch eine Berlinerin hier zu finden :)
    Falls Du Lust und Laune hast, koennten wir mal gemeinsam ne Pilztour unternehmen :)
    Ich sammel meisst um Rahnsdorf herum, oder im Wald zwischen Birkenwerder und Oranienburg.
    Ab und an bin ich auch mal in Hoppegarten unterwegs.. ist aber nur ein kleines Wäldchen, mit hauptsächlich Heringstäublingen, Perlpilzen, Rotfußröhrlingen, mit etwas Glück Sommersteinpilzen (einmal bisher ;) ) und Riesen- und Safranschirmlingen.


    Gruß
    Petra

    Moin,


    ziemlich sicher ist das xerula radicata.. hab ihn selber schon gefunden; nur dass meiner eine etwas dunklere Hutfarbe hatte. Aber das Erscheinungsbild ist eindeutig, denk ich mal, und die Erscheinungszeit und Standort passen auch.


    Gruß
    Petra

    Nundenn, will ich mich auch mal anschliessen:
    Ich nenne mich Petra_, weil meine Mutter einst diesen schönen Namen für mich fand.
    Mit Unterstrich, weil es im Forum offenbar noch mehr Nutzerinnen gibt oder gab, deren Mütter den Namen toll fanden :D
    Ansonsten habe ich noch einen Nickname für mein Zweithobby Geocaching; hatte auch kurzzeitig
    überlegt, mich hier ebenfalls Feenminze zu nennen, wollte dann aber meine Ernsthaftigkeit nicht gefährden
    und blieb bei Petra :D:D:D


    Grüsse aus Berlin
    Petra

    hallo Pilzler,


    Sturm im Wasserglas.. da war nix unfreundliches; jedenfalls habs ich aussenstehend nicht so negativ wie Du wahrgenommen.
    Und ansonsten: Die Frage ist wohl eher, wie der Wissensstand der Mykologie heute aussehen würde, wenn es KEINE Mikroskope geben würde. Die Sporenbestimmung ist eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale für optisch schwer unterscheidbare Pilze. Wer also auch alle Unterarten benennen koennen möchte, kommt um die mikroskopische Bestimmung nicht herum. Und dass dafür nur teure Ausrüstung nötig wäre, halte ich für ein Gerücht. Ich denke schon, dass ein einfaches Schülermikroskop für die Sporenbestimmung ausreicht, und die Lösungen zum Einfärben kosten auch nicht so unendlich viel. Und ansonsten gäbe es da auch noch die Auflichtmikroskopie, da ja Sporen nicht durchsichtig sind :D


    Gruß
    Petra

    Hallöchen,


    ja, die hab ich in Berlin auch schon gefunden.. der Geruch ist spätestens beim Längsschnitt aber auch sowas von eindeutig :D
    Gegessen hab ich die beiden Pilze aber nicht.. erst einmal nur bestimmt. Da es jetzt über Pfingsten wohl Regen geben wird, ist eine Pilz-und Frühlingswaldtour fürs Wochenende geplant :)


    Gruß
    Petra

    Hallo Sebastian,


    6a ist eigentlich gar nicht soo schwer, wenn man diese genau so schon in der Natur gefunden hat :D
    Und Mausmann, 2b hätte stinkend eine andere Farbe *gg*. Vermutlich ;)
    Wirklich schwer ist 6b.. das kann alles Mögliche sein. Möglicherweise ist da ja weniger mehr...
    Schönen 2. Advent :)


    Gruß
    Petra