Beiträge von pilzmade

    Hi Uwe,

    nun hast du meine neugier geweckt...

    also folgenden hab ich mit noch schnell angeguckt


    und zumindest die Sporen angeguckt...

    Sporen rundlich und stark warzig 8,2-9,2x6,7-7,1µ

    auf die schnelle lande ich bei Cortinarius cotoneus

    Bei den anderen Cortinarien bin ich gespannt auf deine Einschätzung

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,

    nun habe ich eine neue potenzielle Saftlingswiese im Raum Osnabrück aufgesucht. Auf kalkigem Grund stehen dort auch vereinzelt Buchen und Eichen.

    Leider hatte ich nur wenig Zeit mich dort umzuschauen, da wir morgen in den Urlaub starten...

    Und genau dann steht dort alles voll mit Pilzen 8|

    Der Dörrapparat läuft, um die Funde später nachzubestimmen.

    Einige gehen aber auf die Schnelle

    Safranblauer Schleimfuss - Cortinarius croceocoeruleus



    Herkuleskeule - clavariadelphus pistillaris



    die Geoglossum muss noch auf ihren Namen warten...


    Gelbrandiger Saftling - Hygrocybe insipida



    Mennigroter Saftling - Hygrocybe miniata


    Ein kleines Keulchen....muss auch noch warten


    ein Hexenring voller prächtiger Klumpfüsse...da bin ich richtig gespannt, standen nahe einer Eiche


    bei einer Buche ebenfalls schicke Cortinarien (auch noch unbestimmt)


    auch noch unbekannt dieser schöne Schleimkopf bei Buche...


    wahrscheinlich Lactarius acerrimus - Queradriger Milchling


    ....die vielen tollen Rötlinge hätten meine Zeitrahmen völlig kollabieren lassen.

    Fazit: da muss ich nochmal hin.

    Bei den Cortinarien wäre ich für einen Schubs in die richtige Richtung dankbar.

    Ach ja, etwas Wildlosung gab es dort auch ....zu den Funden dann aber später mehr.

    Beste Grüße

    Martin

    Hi Malone,

    in diesem Fall war es ganz einfach...ich war just dabei 2 verschiedene Aufsammlungen mit gelben Becherchen vom Vortag zu mikroskopieren, als ich Norberts Hinweis auf deine Bestimmungsfrage lese. ^^

    Zumindest eine Aufsammlung passt sehr schön zu Ingos Aufzeichnungen, bei der anderen fallen die Sporenmasse etwas kleiner aus (ich denke, die müssen noch etwas nachreifen).

    Ansonsten finde ich kleine gelbe Becherling auch nicht einfach, da es wohl eine ganze Menge verschiedenster Gattungen und Arten gibt. In der Gattung Kotlabas konnte ich ein paar Bestimmungen erfolgreich abschließen. Ingos Seite finde ich auch sehr hilfreich, um den Schubs in die richtige Richtung zu bekommen.

    Beste Grüße

    Martin

    Moin Uwe,


    Melastiza chateri ist vielleicht eine Option, zumindest kenn ich den auch so auf nackter Erde.

    Mikroskopisch ist die Art auf jeden Fall ein Erlebnis aufgrund des ausgeprägten Ornaments.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für euer Feedback.

    Ich überprüfe die Ammoniakreaktion auch so wie Karl es beschieben hat.

    Nehme dafür 25% Ammoniak und das Pilzfragment grob 2x2mm.

    Dank auch an Karl für die Ergänzung.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    falls im Wald die Pilze auf sich warten lassen, kann man in heimischen Blumentöpfen immer wieder einige hübsche Sachen finden.

    Bei einer Paprikapflanze auf Kompost gab es heute das


    Gold-Samthäubchen - Conocybe aurea (Jul. Schaff.) Hongo 1963.



    Zum Glück gibt es in der Gattung der Conocybe auch einige auffällige Arten wie C. aurea oder C. intrusa, so dass man auch bei den "kleinen, braunen, Pilzen" auch durchaus makroskopisch ansprechende Arten findet.


    Hier ein paar Bilder zur Art:

    leuchtend gelboranger Hut,

    Hutdurchmesser 1,5cm, Stiel 3,5cm lang x 0,2cm


    Hut hygrophan


    Lamellen eng, schmal und lang auffallend hell für die Gattung


    Die Pileozystiden sind auffallend schlank, "kleinköpfig" und typisch lecythiform


    rundlich, gestielte Zellen bis 20µ im Durchmesser


    Basidien: 25x10µ, 4sporig


    Cheilozystiden sind deutlich gedrungener als obrige Pileozystiden aber ebenso kleinköpfig


    Im oberen Bereich des Stiels entnommene Kaulozystiden


    Die Sporen sind dickwandig mit auffälligen Keimporus: 10,1-10,6-11.3 x 5,9-6,2-6,4µ


    Eine Reaktion mit Ammoniak zeigt rasch Kristalle


    In pilzarmen Zeiten ist es durchaus interessant im bewässerten Bereich des Gartens nach Pilzen zu gucken.

    Nach dem Regen der letzten Woche starten hier die Pilze im Wald allerdings auch langsam durch....bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Hitzewelle nicht wieder alles platt macht.


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Nobi,

    wiedermal großartige Werbung für die spannende Welt der coprophilen Pilze. Auch solche Funde, wie Sporormia fimetaria findet man nicht alle Tage und sind zudem sehr hübsch anzuschauen. Ich finde, genau solche Funde machen unser Hobby so interessant; man weiß nie genau, was sich auf den Proben entwickelt.

    Ich wünsche Dir gute Besserung, auf das du bald wieder fit bist für eigene Exkursionen.


    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi,


    zunächst einmal vielen Dank, deine Antwort hat mir sehr geholfen, die Bandbreite von H. merdaria besser einzuschätzen. :daumen:

    Den Aufsatz hatte ich im Boletus seinerzeit auch verfolgt und mit Interesse gelesen. Nur war mir irgendwie entfallen, dass speziell auch H. merdaria behandelt wurde.

    Ich kann mich aber noch gut erinnern, dass ich mit meiner Familie, zum Zeitpunkt des Dungpilzworkshops im Harz war, und wir euch einen Nachmittag begleitet hatten.

    Es muss für Aussenstehende mehr als verwunderlich ausgesehen haben, als wir auf einer Pferdekoppel mit allen Teilnehmern knieend vor Pferdeäpfel Fotos von den Pilzen machten.

    Dabei gab es dort reichlich Peziza fimeti zu bestaunen :D


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    Hypocopra, ja ich weiss, keine einfache Gattung.

    Anfang April waren wir auf einem Kurzurlaub im Harz und haben dort mit Harzi und Silke eine schöne Tour durch den Quedlinburger Stadtwald gedreht.

    Auf einem Trockenrasenstück lagen reichlich Hasenköttel herum, da haben wir erstmal was mitgenommen. In ähnlichem Habitat hatte ich zuhause, ebenfalls auf Hasenköttel mehrfach Hypocopra merdaria in der Vergangenheit finden können. Nach 14 Tagen tauchen auch hier die ersten Fruchtkörper einer Hypocopra auf. Die Bestimmungsversuche erfolgten mit den Schlüsseln vom Doveri und P.Welt Vorläufiger Schlüssel zur Gattung Hypocopra 2022.pdf.

    Nicht einfach ist bereits die erste Schlüsselstelle 1 mehrere Perithecien je Stroma im Substrat eingesenkt - 1* nur ein Perithecien je Stroma im Substrat eingesenkt, aber durchaus gesellig.

    Ich würde hier auf 1 gehen, aber auch 1* nicht ganz ausschließen


    hier Bilder vom Ascus 285-320µ lang ca. 17µ breit


    Jodreaktion mit Baral = amyloid


    Die Sporen messen 39,2-41,0-43,0 x 17,6-18,5-19,9µ

    hier mit Schleimhülle in Tusche


    Die Sporen nicht symetrisch


    Die Sporen besitzen eine zweite Zelle, welche auch bei reifen Sporen gelegentlich gut erkennbar ist.


    Die Keimspalte ist hier deutlich länger als bei früheren H. merdaria Funden.

    Sie scheint von Pol zu Pol zu gehen und war maximal 34µ lang.


    Alles in allem, kommen für mich nur H. merdaria oder H. elachyglossina in Betracht.

    Für merdaria scheint das Substrat (Hase) typisch.

    Für elachglossina spricht, dass es mehrere Perithecien je Stroma hat (aber finde ich schwer zu interpretieren), die Sporen sind länger als bei früheren merdaria Funden (obwohl das wohl noch im Rahmen liegen mag)

    Das auffälligste Merkmal ist die Keimspalte, die hier eigentlich für H. elachglossina spricht.

    Auch wenn sich der Pilz möglicherweise nicht sicher bestimmen läßt, bin ich gespannt auf eure Meinung.


    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi

    Leider kann ich wegen unklarer Cookie-Einstellungen seine Seite nicht mehr aufrufen, sonst hätte ich direkt verlinkt. pilzmade, was ist da los?

    mein Homepageanbieter hat eine neue Software eingeführt. Zur Zeit kann ich mit der alten Software nichts mehr machen, und mit der neuen lässt sich die Hompage nicht importieren..

    Sehr ärgerlich, besonders weil der Anbieter keine große Hilfe ist. Nun muss ich die Homepage wohl komplett neu erstellen.

    Tja, was soll man machen...aber ein paar schöne Pilzrezepte sollen auf jeden Fall wieder mit drauf. :)

    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi,

    Ich hatte seinerzeit mit Interesse die Arbeit in der Z-Mykol gelesen. Seither finde ich (meistens aber meine Frau oder meine Tochter) gelegentlich kleine, gelbe Becherlinge.

    Bei Kotlabaea bzw. Byssonectria deformis war ich mir zwar relativ sicher, doch relativ ist halt nicht 100%. Jetzt, wo du das genauso siehst, denke ich, kann ich die Art so ablegen.

    Dafür vielen Dank, Nobi👏

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo Pilzfreunde,


    bei der Morchelsuche entdeckte meine Tochter kürzlich gesellig wachsende leuchtend, gelben Becherchen. Wirklich schön anzusehen diese kleinen Winzlinge (im Durchmesser ca. 1,5mm).

    Wir waren in einem schönen Eschenwald unterwegs, wo wohl vor kurzem ordentlich aufgeforstet wurde. Es war also nicht verwunderlich, dass die Becherlinge an den ruderalen Harvesterspuren auf nackter Erde zu finden waren. Von Byssonectria fusispora hatte ich bereits gehört und zunächst vermutet. Die Sporen sind allerdings auf keinen Fall spindelig, so dass ich den Fund mit kleinem Fragezeichen zunächst als Kotlabaea deformis abgelegt habe. Ich würde den Fund gerne durch euere fachkundige Meinung absichern.


    Apothecien gesellig/rassig ca. 1,5mm


    Paraphysen


    Paraphysen in Baral mit deutlicher Reaktion


    Asci 8sporig, Sporen 16,2-16,8-17,2 x 9,2-9,4-10,1µ mit vielen kleinen Tröpfchen


    Morcheln haben wir in diesem Wald dann keine mehr gefunden....man kann halt nicht alles haben.

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    gerne reiche ich noch die Dokumentation von Ursula Kozik nach, die diesen schönen Fund auch bestätigen konnte.

    Beste Grüße

    Martin

    Vielen Dank Nobi :daumen:

    Tatsächlich hatte ich den mit dem Hohmeyer-Schlüssel bei 40c als dritten potenziellen Kandidaten mit auf dem Zettel. Ich bin dem aber nicht weiter nachgegangen, weil im Schlüssel der Durchmesser der Apothecien mit max. 2cm angegeben war (2 von 6 Fruchtkörper waren 3,5 cm groß).

    Die Arbeiten von van Vooren, die du angehängt hast, überzeugen mich nun auch voll. Besonders das isoliertstehende, runde, feine Sporenornament paßt wunderbar.

    Nun freue ich mich über Peziza labessiana :)

    Die Art ist wohl mit nur 12 Datensätzen auch völlig unterkartiert in Deutschland. Aus Niedersachsen noch keine Fundmeldung. Schon verrückt, wieviel interessante Pilzarten in meinem kleinen 08/15 Garten vorkommen...


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    ich habe da mal wieder was im Garten gefunden.....dabei wollte ich ihn eigentlich für den Frühling fit machen.

    Eine Peziza, mit der ich mich sehr schwer tue, da ich kaum Infos finde.

    Vorerst hab ich ihr den Namen Peziza boltonii verpasst, wobei die Art wohl neu Phyllocypha boltonii Van Vooren & Hairaud 2020 heissen muss.

    Die Fruchtkörper wachsen auf nackter, sandiger Erde unter einer Hortensie Ende März 2023.

    Fruchtkörper 2,5-3,5cm Durchmesser, schwarzbraun mit einem Hauch violett.

    Das Exipulum ist stark kleiig-warzig


    Ascus 8sporig, Jod positiv


    Paraphysen einfach


    Sporen: 14,5-15,7-17,5x8,2-8,7-9,1µ fein warzig


    in Baumwollblau

    Besonders die Sporen finde ich speziell. Zum einen scheinen die inneren Tröpfchen wohl nur an den Polenden der Sporen zu sein, zum anderen wirken manche Sporen an den Polenden leicht abgeflacht.

    Meine Literatur gibt zu dieser Peziza leider nicht viel her. Geschlüsselt hatte ich mit H. Hohmeyer 1985 und landete zunächst bei P. brunneoatra (=P.phyllogena), bin dann aber doch bei P. boltonii gelandet.

    Es gibt zu P. boltonii nur wenig Einträge bei pilze-deutschland.de, erst recht nicht in Niedersachsen wo ich her komme.

    Vielleicht kann trotzdem jemand weiterhelfen....ich würde mich sehr freuen. :)


    Beste Grüße

    Martin


    P.S.: die Gartenarbeit ist mal wieder liegen geblieben....

    Vielen Dank, Nobi


    nicht ganz so häufige Pilzfunde zu dokumentieren, ist natürlich besonders interessant.

    Zu beiden Arten gibt es sehr schöne Portraits im Forum, aber mit denen hast Du sicher schon verglichen

    Ja, da gucke ich natürlich immer gerne um eine Bestimmung zu vergleichen. Die Datenbank in diesem Unterforum (und im gesamten Forum) ist schon beeindruckend und besonders bei kniffeligen Schlüsselstellen eine große Hilfe, diese richtig zu interpretieren. :daumen:

    So kann es weitergehen.

    Wenn Du so weitermachst würde es mich nicht wundern, wenn Dir mit dem 64-sporigen Schizothecium formosanum ein europäischer Erstfund gelänge!

    Ich fand die Art einst auf einer Dungprobe aus Panama und suche sie seitdem vergeblich in Deutschland.

    ....werde ich mir mal an angucken....man muss ja vorbereitet sein :D


    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    bei einem Wochendtrip in den Harz hatten wir Anfang Oktober auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz auf Saftlinge gehofft. Die waren dort allerdings nicht zu finden.

    Stattdessen gab es reichlich Kotballen vom Schaf. Bei einer lockeren Aufsammlung von Kotbeeren gehe ich deshalb auch von Schaf aus, obwohl ich das Bestimmen der Dungproben oftmals schwieriger finde, als die Pilze, die darauf wachsen.

    Das Substrat hat sich als sehr artenreich erwiesen, so hat es darauf alleine vier Schizothecium Arten.

    Neben Schizothecium miniglutinans und Schizothecium vesticola gibt es da noch 2 persönliche Erstfunde, wo es mir ganz lieb wäre, wenn ihr einmal drüberschaut.

    1. Schizothecium simile

    Perithecium: 500x400µ, mit Randhaaren und Squamufolien

    Der Ascus: 210-230 x 34-43µ, 16 sporig


    Die Sporen: 30,9-31,9-34,2 x 16,5-17,7-20,2µ mit Pedicell: 7,5-7,7x2

    mit hübscher Schleimhülle die ganze Spore umgebend

    Sporen schon jung septiert (Schizothecium typisch)


    2.Schizothecum dakotense

    Perithecium: 400x350µ


    Ascus: hier 32sporig


    Sporen: 20,7-21,9-23,1 x 11,6-12,2-13,3µ, das Pedicell 6x1,5µ, mit apikalem Keimporus

    auch hier jung früh septiert

    mit apikaler und basaler Caudae

    Ich würde mich freuen, wenn ich die Funde ohne Einwände so ablegen kann.

    Neben den Podospora intestinacea, decipiens, australis & Arnium arizonense taucht auch Sporormiella puchella und weitere interessante Arten am gleichen Substrat auf.

    Das alles macht die fehlenden Saftlinge locker wett.

    Beste Grüße

    Martin

    Danke Nobi,


    Ja, mit der Unterkartierung hast du sicher recht, ich selbst schiebe eine große Datenbank vor mir her, die ich noch kartieren möchte. In diesem Winter habe ich das aber definitiv vor.

    Ich werde mir wohl das Mykisprogramm neu ordern müssen, da ich die Software auf Grund eines neuen Rechners verloren habe.

    Gibt es eigentlich eine Alternative zu Mykis?

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammnen,

    noch immer gibt es neue Funde vom Urlaubsmitbringsel aus Schleswig Holstein.

    Ich denke, dass es sich um Schizothecium aloides handelt.

    Substrat: Galloway Rind

    Perithecium: ca.900x600µ

    Die Haarbüschel sind makroskopisch schon recht auffällig und oftmals locker 250µ und länger. So lange Squamufolien hatte ich beim Vergleich mit S. conicum bisher nicht.


    Die Asci: 240-280µ x 40µ, 8sporig, biseriat


    Sporen: 30,7-36,0µ x 17,3-18,4µ und somit auch deutlich länger als bei meinen Funden von S. conicum

    Ich hoffe, ihr seid mit der Bestimmung der gleichen Meinung?

    Beste Grüße

    Martin

    Hi Nobi,


    endlich werden im Forum wieder "richtige" Pilze gezeigt und angefragt! ;)

    Und keiner will wissen, ob man die essen kann! :D

    ...da hast du wohl recht, allerdings hatte ich bisher auch viele tolle Grosspilze dieses Jahr.

    Ich freue mich aber auch, nun wieder mehr Zeit für die kleineren zu haben.

    Wären P.australis und A. arizonese nicht am gleichen Substrat erschienen, wären bei mir wahrscheinlich keine Zweifel aufgekommen.

    Es ist aber toll, das du die Restzweifel beseitigen konntest, danke dafür 👍🏻

    Beste Grüße

    Martin

    Hallo zusammen,


    ich meine kürzlich auf Schafdung Arnium arizonense gefunden zu haben. Ohne wirkliches Pedicell scheint das ganz gut zu passen.

    Die Sporenlänge müsste auch passen: 49,2-49,6 x 25,7-26,3µ

    Leider gabs nur ein einziges Perithecium, so dass ich keine weiteren Untersuchungen machen konnte.

    Hier mal das vorhandene Material:

    Mit agglutinierten Haaren:

    Asci: 4sporig


    Der Fund liegt nun 2 Wochen zurück und es gab bisher ärgerlicherweise keine weiteren Fruchtkörper der Art.

    Gestern entdeckte ich dann einen verdächtigen weiteren Kandidaten.

    Doch den halte ich trotz weniger eigener Funde, recht eindeutig für Podospora australis.

    Auch hier eine auffällige 4sporige Art.

    Auch hier leider bisher nur ein Fruchtkörper. Ein Foto vom Perithecium hab auch nicht.

    Die Asci sind etwa 400µ lang

    Die Sporen sind deutlich größer: 60,2-71,4 x 29,1-30,9µ und haben das auffällig unauffällige kleine Pedicell

    Beides sind an sich sehr schöne Arten und wahrscheinlich leicht miteinander verwechselbar.

    Beide an derselben Aufsammlung zu finden, läßt einen dann schon mal an der Bestimmung etwas zweifeln.

    Ich hoffe, dass am Substrat noch weitere Fruchtkörper nachkommen.

    Bis dahin bin ich auf eure Meinung gespannt.

    Beste Grüße

    Martin