Hey, freut mich, dass der Beitrag eine Diskussion ausgelöst hat.
Ingo:
Das Küchenkrepp war von der Morgensonne leicht blau gefärbt, das hat die Kamera wohl ausgeglichen. Die Bläulichen stellen waren, meiner Ansicht nach, zu erkennen. Wenn man reinzoomt kann man es am Bild Nr.4 noch leicht erkennen: am umgedrehten Hut und am Stiel von dem darüberliegendem Pilz. Vll ist es auch die Zersetzungsschwärze, die für mich bläulich aussah, habe diese aber noch nie an einem kleinen Lamellenpilz so blau wahrgenommen.
Stimmt, die Stiele sind tatsächlich zu dunkel. Sie haben aber auch ziemlich von der kälte gelittten. Es lag an dem Tag Schnee bei uns und die pilze waren von Wasser durchtränkt..
Beorn:
Danke für den kleingedruckten Absatz. Habe so viele Exemplare für die Bestimmung gesammelt, da viele kaputt waren. Finde es sehr wichtig mit Vernunft Pilze zu sammeln. So oft habe ich schon Bilder gesehen von übergroßen, halbzersetzten Pilzen oder Menschen getroffen, die welche dabei hatten. Finde es einfach nur schade den Waldboden zu plündern und sich damit auch noch zu vergiften. Von einem schönen, jedoch nicht ganz so festen Steinpilz habe ich auch schon einen brummenden Stein im Magen gehabt.
Die gesammelten Pilze habe ich, nachdem sie trocken waren, bis auf einen, wieder auf ihre Geburtsstelle gebracht. Was vll noch interessant sein kann, ist dass die trockenen Hüte einen beigen Ton hatten.
Rumpelrudi:
Hmm.. Die evtl weiße Sporenfarbe habe ich gar nicht in Betracht gezogen, guter Gedanke! Normallerweise mache ich den Abdruck auf Alufolie. Beim Gurkenschnitzling finde ich die google-bilder aber etwas abweichend.. Lamellenfarbe zB., kann natürlich wieder Zersetzung sein..
Die Jahreszeit kam mir für p.c auch suspekt vor.
Wikipedia stimmt aber auch zu:
"Der Gurkenschnitzling ist unter anderem in Wäldern, Straßen- und Bachrändern, Gärten und Gräben zu finden. Er wächst am Boden oder zwischen Gras, auf Pflanzenabfällen und Holzstückchen. Bevorzugt werden dabei feuchte, lehmige Stellen in Auen, an denen sich Nässe staut. Der Pilz besiedelt vor allem kalk- und basen- sowie nährstoffreiche Böden.
Die Fruchtkörper erscheinen von Ende Juli bis November. An besonders geschützten Stellen und unter günstigen Witterungsbedingungen treten sie vereinzelt bereits im Frühjahr sowie über den Winter auf."