Beiträge von yosh

    Oh wie hübsch! Ein Goldfarbener Glimmerschüppling. Leider durfte ich den noch nie selbst finden. Aber bitte nur anschauen - nicht essen!


    Gruß Ingo

    Das freut mich aber, dass es dich freut :)

    Habe den auch zum ersten Mal gefunden. Danke für die Bestimmung und selbstverständlich blieb er im Wald. Wuchs übrigens an einer sonnigen Stelle am Wegesrand zum Laub-/Mischwald.

    Hey Rumpelrudi!


    Als erstes möchte ich klarstellen, dass ich die psychedelischen Pilzexperimente nicht befürworte. Ich kenne Menschen, die eine sehr positive Erfahrung für das Leben mitgenommen haben, aber auch die, die während des Trips und danach eine längere Zeit mit ihren Erfahrungen kämpfen mussten. Zu einem Psychiatrieaufenthalt kam es, Gott sei dank, bei Keinem.
    Ich führe das Thema nur aus dem Grund fort, da mir einige von dir geschriebene Sachen widerstreben. Kläre den Chemiker auf, falls er sich täuscht:


    1.Gib mir doch bitte eine Quelle dafür an, wenn du es schon so entschlossen behauptest, dass Tryptamine(oder nur das Psilocybin und Baeocystin) MAO-Hemmer sind. Ich halte es nämlich für Unsinn.


    2.Ein Tee ist keine Dosis


    3.Wie gesagt, sehe ich keinen Grund für die wasserunlöslichkeit der anderen erwähnten Tryptamine, beweise mir bitte das Gegenteil.


    4.LD50 ist nicht ganz gleich "die sofort tödliche Dosis"


    Die LD50 bei Mäusen liegt bei 280 mg/kg. Rechnen wir das doch mal verallgemeinert auf einen Körper um: 60-80 kg schwere Maus müsste demnach 16,8g bzw. 22,4g des reinen Cocktails an enthaltenen Wirkstoffen zu sich nehmen. Wobei in dem Link nichts von der Mischung steht. Naja, Psilocybe Semilanceata, der relativ viel der Wirkstoffe beinhaltetenthält ca. 1% des Psilocybins in der Trockenmasse. Jetzt wird es ungenau, jedoch anschaulich. Nehmen wir mal an, dass es mit den anderen Wirkstoffen zusammen ganze 5% sind, was ich für unwahrscheinlich halte, dann müsste man 336 - 448g trockene Pilze, bzw das zehnfache an frischen Pilzen zu sich nehmen..


    Ein Esslöffel Salz wiegt ca. 10g

    Hmm Rumpelrudi, zu den Inhaltsstoffen, den Eigenschaften und der Wirkung hast du ganz schön viele fragwürdige Hypothesen in den Raum geworfen..



    "Hier steht ein bisschen was über alle möglichen Giftstoffe, die dieser Pilz enthält. Einige davon führen zu Dauerschäden."


    >Können zu dauerschäden führen, ja, meist liegt es aber nicht an der Verstoffwechslung, sondern am falschen Setting. Genauso wenig kann man in diesem Falle nicht von "Giftstoffen" sprechen. Ingo hat hier vollkommen Recht, denn es geht hier um die Dosierung. Eintrag aus Wikipedia:
    [Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention bewerten Psilocybin weniger toxisch als Aspirin. Die angenommene tödliche Dosis übersteigt eine durchschnittliche Konsumdosis um das 2000-fache]



    "Die Neurotransmitter sind auch für unsere unbewussten Körperfunktionen zuständig. Sie sorgen z.B. dafür, dass wir uns nicht an Tomaten und Kartoffeln tödlich vergiften. Diese Funktion wird aber durch von Außen zugeführte Tryptamine abgeschaltet."


    >So funktioniert das nicht. Mehr fällt mir dazu nicht ein, sorry. Woher hast du den Unsinn mit den Tomaten? Hast du vll was mit den MAO-Hemmern verwechselt?




    "Weil nur das Psilocin wasserlöslich ist, die anderen Stoffe sind einfach nur tödliches Gift."


    > Die Phosphatgruppe am Psilocybin ist sehr polar, genauso wie am (Nor)Baeocystin. Also ist nicht nur Psilocin wasserlöslich. Welche anderen Stoffe sollen tödliche Gifte sein?[hr]
    @ Ingo:


    hehe, stimmt eigentlich

    Hey, freut mich, dass der Beitrag eine Diskussion ausgelöst hat.


    Ingo:
    Das Küchenkrepp war von der Morgensonne leicht blau gefärbt, das hat die Kamera wohl ausgeglichen. Die Bläulichen stellen waren, meiner Ansicht nach, zu erkennen. Wenn man reinzoomt kann man es am Bild Nr.4 noch leicht erkennen: am umgedrehten Hut und am Stiel von dem darüberliegendem Pilz. Vll ist es auch die Zersetzungsschwärze, die für mich bläulich aussah, habe diese aber noch nie an einem kleinen Lamellenpilz so blau wahrgenommen.


    Stimmt, die Stiele sind tatsächlich zu dunkel. Sie haben aber auch ziemlich von der kälte gelittten. Es lag an dem Tag Schnee bei uns und die pilze waren von Wasser durchtränkt..


    Beorn:
    Danke für den kleingedruckten Absatz. Habe so viele Exemplare für die Bestimmung gesammelt, da viele kaputt waren. Finde es sehr wichtig mit Vernunft Pilze zu sammeln. So oft habe ich schon Bilder gesehen von übergroßen, halbzersetzten Pilzen oder Menschen getroffen, die welche dabei hatten. Finde es einfach nur schade den Waldboden zu plündern und sich damit auch noch zu vergiften. Von einem schönen, jedoch nicht ganz so festen Steinpilz habe ich auch schon einen brummenden Stein im Magen gehabt.
    Die gesammelten Pilze habe ich, nachdem sie trocken waren, bis auf einen, wieder auf ihre Geburtsstelle gebracht. Was vll noch interessant sein kann, ist dass die trockenen Hüte einen beigen Ton hatten.



    Rumpelrudi:


    Hmm.. Die evtl weiße Sporenfarbe habe ich gar nicht in Betracht gezogen, guter Gedanke! Normallerweise mache ich den Abdruck auf Alufolie. Beim Gurkenschnitzling finde ich die google-bilder aber etwas abweichend.. Lamellenfarbe zB., kann natürlich wieder Zersetzung sein..
    Die Jahreszeit kam mir für p.c auch suspekt vor.



    Wikipedia stimmt aber auch zu:


    "Der Gurkenschnitzling ist unter anderem in Wäldern, Straßen- und Bachrändern, Gärten und Gräben zu finden. Er wächst am Boden oder zwischen Gras, auf Pflanzenabfällen und Holzstückchen. Bevorzugt werden dabei feuchte, lehmige Stellen in Auen, an denen sich Nässe staut. Der Pilz besiedelt vor allem kalk- und basen- sowie nährstoffreiche Böden.


    Die Fruchtkörper erscheinen von Ende Juli bis November. An besonders geschützten Stellen und unter günstigen Witterungsbedingungen treten sie vereinzelt bereits im Frühjahr sowie über den Winter auf."

    Hallo liebe Forummitglieder!


    Hier ist wieder mal was schwieriges.. Die Bilder sind mit dem Handy aufgenommen..
    War gestern seit längerer Zeit mal wieder im Wald unterwegs.. Alle Austernpilze waren zäh und wässrig.. kein Wunder nach dem Frost.. paar Samtfußrüblinge, hatte Mitleid, habe sie stehen gelassen. Auf dem nach Hause weg habe ich bei einem Nachbar diese hier gesehen.. direkt im Rindenmulch:








    Habe mich früher für halluzinogene Pilze interessiert. Daher kamen mir diese bekannt vor, dachte sofort an den Psilocybe cyanescens. Da ich sie noch nie, ausser auf den Bildern, gesehen habe und da sie in Deutschland selten sein sollen, zweifle ich etwas an meiner Bestimmung. Die bläuliche Farbe am Stamm und vereinzelt am welligen Hut, die Größe, die klebrige Huthaut deuten irgendwie dafür.. sicher kann ich mir nicht sein und verzehren werde ich sie sicherlich nicht. Würde mich einfach nur freuen wenn ich sie richtig bestimmt habe..
    Kann leider nichts von Sporenfarbe berichten.. habe sie auf den Papiertüchern liegen lassen, dachte sie wären nass genug.. kein Abdruck. Gerochen haben sie leicht ranzig.. Weiss immer noch nicht, ob das der berühmt-berüchtigte Mehlgeruch sein soll. Kann nur sagen, dass das Mycell oder das Sklerotium der Psilocybe Tampanensis genauso riecht.


    Auf den Bildern ist die bläuliche Farbe nur schwer zu erkennen, glaube mein handy hat einen Rotstich.


    Was meint denn Ihr dazu? Hat jemand schon mal welche gesehen?

    Danke für den Rat und für die Bestimmung, leider habe ich das Foto etwa einen halben Monat später reingesetzt. Hätte an dem Tag keine Zeit mehr den Sporenabdruck zu machen, habe den Pilz im Wald ruhen lassen

    Danke! Ehm, ja, also am Rand der westlichen Seite des Waldes mit der vollen Abendsonne, ausschließlich unter alten Buchen, nicht allzuviel Laub, manche Stellen frei davon. Die Buchen relativ weit auseinander, deswegen sehr hell und gut durchlüftet. habe das Gefühl, dass Bei älteren Bäumen mehr Wasser am Boden ankommt.. sonst wüsste nicht was ich noch schreiben könnte..


    Gruß,
    yosh[hr]
    ach ja, kaum bis keine Bodenvegetation bei den meisten Stellen.. und viele sind am Hang gewachsen

    Dieser Pilz wuchs einsam ende Mai am Waldrand genau zwischen einer Buche und einer Fichte. Kann über den Geruch leider nichts sagen, nur dass der nicht unangenehm war. Finde in meinen Büchern den Pilz nicht.
    Habt ihr vielleicht eine Idee?




    Hatte keinen Erfolg mit Morcheln dieses Jahr. Dafür wurde mein Leid kompensiert. War am 04.06 im Wald in der Nähe von Heidelberg, Baden-Württemberg. Bin etwa drei Stunden durch den Wald gelaufen, wie ein verrückter Hund. Nichts. Als ich enttäuscht aus dem Wald ging habe ich einen Sommersteinpilz gefunden. Aus einem wurden zwei und aus zwei wurden...:






    Und, übrigens, seit dem gehe ich etwa jeden zweiten Tag zu den selben Stellen und finde ausgewachsene Exemplare. Verrückt wie schnell die wachsen. Vor drei Tagen habe ich an einer der Stellen eine Hand voll Pfifferlinge gefunden. Alte Buchen und Eichen, sind aber alle eher unter den Buchen gewachsen. Westseite und sehr viel Licht.


    Stimmt, sieht meinem ähnlich aus.. nur farblich anders. Meine haben so widerlich ranzig gerochen, dass ich danach gründlich die Hände abgerieben habe, geschweige denn ans Essen zu denken

    @ Buliz:
    habe tatsächlich nicht mal eine Lupe im Haus :). Zusammen mit einem Mikroskop werden es meine nächsten Ausgaben sein. Da ich mich aber auch für die Zucht(besonders Kräuterseitling) nicht weniger interessiere, habe ich schon einen Haufen für Thermostat und Heizmatten ausgegeben.. hehe..


    Ingo:
    Auf dem letzten Bild von dem Wiesen-Pilz in meinem ersten Beitrag hat der rechte Pilz eine Fraßstelle, die ist leider nicht gerötet.
    Sonst habe ich noch drei ungepostete Bilder.. die werden wohl auch nicht helfen:



    Bei dem Becherling war keine gelbe Milch zu sehen:


    Mausmann:
    Junkie, hehe, ja. Freunde sagen schon zu mir, dass Pilze die Kontrolle über mich nehmen und dass ich bald alle Möbel und Bücher in Substrate verwandle :)

    Viele Dank für eure Antworten!


    @ Ingo W:


    Weißdorn habe ich angenommen ohne es zu überprüfen. Blühen sie jetzt? Es hat sehr süß, leicht unangenehm erstickend würzig gerochen, das muss er doch sein, oder? Bin begeistert, dass du's sofort siehst.


    @ Mausmann:
    hehe, wie ist der Krankheitsverlauf, niese ich bald Sporen raus?

    Hey, cool, danke für das schnelle Antworten! An den Schild-Rötling habe ich auch gedacht.. Die Sporenfarbe trifft leider tatsächlich nicht zu. Dazu meine ich in der Nähe den Schild-Rötling unter einem Apfelbaum gefunden zu haben, hat genauso widerlich gerochen, hatte einen braunen Hut mit einem Buckel und die Sporen waren hellbraun-rosa

    Hallo an alle Forummitglieder! Bin hier neu, habe jedoch seit längerer Zeit mit großem Interesse eure Beiträge mitfervolgt. Bin sehr froh auf dieses Forum gestoßen zu sein, denn seit dem Herbst letzten Jahres hat mich der Pilzwahn ergriffen.

    Habe anfang des Jahres schon mit Birkenporlingen und Schmetterlingstrameten angefangen, dann einen ganzen Monat auf das Erscheinen der Fichtenzapfenrüblinge gewartet..schemcken mir übrigens überhaupt nicht :) .. und jetzt begab ich mich mehrmals auf die Morchelsuche. Leider nichts.. Eschen, Erlen, Scharbockskraut u.ä. (jedoch kein Bärlauch).. keine einzige Morchel!


    Naja.. letztes Wochenende war ich in Aachen an der holländischen Grenze und habe den Pilz gefunden:
    Ist es etwa Psathyrella spadiceogrisea?






    Und heute habe ich einen kleinen Ausflug in Aglasterhausen gemacht und die hier Auf dem Feldrand gefunden:




    Sind es Risspilze? wenn ja, dann welche..? Die riechen unangenehm ranzig und haben braune Sporen (mit einem leicht roten Farbton?).



    Dann habe ich auf der grenze zwischen einem reinen Fichtenwald und einem Mischwald(haupsächlich Buche)
    die hier auf totem, morschen Holz gefunden:




    Sind es Morchelbecherlinge? Finde, sie riechen recht angenehm pilzig. Erkenne keinen Chlorgeruch. Könnte mir den jedoch einbilden. Finde es einwenig schwer mit den Gerüchen..



    Eure Meinung würde mich erfreuen
    viele Grüße aus Baden-Württemberg,
    Yosh