Beiträge von erebus

    Hallo Maria,



    da pflichte ich Dir auf ganzer Linie bei.
    Auch wenn ich eher alte (und vor allem auch neue) Bekannte suche als besuche, so konnte ich in den letzten Jahren wirklich schöne Gegenden und Orte kennenlernen. Und es gäbe noch unendlich viele mehr zu erkunden.
    Von Kitzingen Richtung Grabfeld, Rhön, aber auch hinter Forchheim oder südwärts Richtung Eichstätt, alles hat seinen Reiz. Und wenn dann noch die Niederschläge stimmen ist das ganz großartig.
    Aber auch Würzburg mit Blutsee- das ist sozusagen zertifiziertes Fundgebiet - oder Karlstadt mit seinen Trockenwiesen...
    Derzeit ist es leider etwas dürr.
    Gestern konnte ich jedoch einige hübsche Sachen finden, dazu ggf. mehr, sobald ich die Zeit dazu finde.


    Treffen können wir uns gerne mal, mitunter fahre ich ja auch ein Stück um neue Gegenden zu sehen.


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]



    Hallo Patrick,


    Bei mir ist es genau andersherum. Oft genug ärgere ich mich, dass ich keinen Behälter mitgenommen zu haben, wenn ich dann doch mal einen schönen Futterpilz finde. Aber bei mir ist es ja so, dass ich mein Hauptaugenmerk auf des Fotografieren lege. Da schleppe ich schon genug mit mir herum und möchte nicht noch ein Körbchen am Arm baumeln haben.
    Aber manchmal muss ich dann doch noch mal los - zum einsammeln.



    Deine Idee, den Fotografen durch Pilzchips zu weiteren Bildern zu ermuntern finde ich natürlich grandios. Ich persönlich stehe auch auf Wortwitz und habe deshalb keinerlei Einwand gegen Dein uneigennütziges Tun. Nein, ich finde, das dürfte duchaus Schule machen...
    Ganz im Ernst. Damit kann man seine Anerkennung bei gelungenen Beiträgen zeigen. Ich werde das auch machen, jetzt habe ich ja Chips in Hülle und Fülle und zum Wetten bin ich zu ungeschickt.


    Herzlichen Dank und liebe Grüße,


    Uli


    Ja, Icke!


    Mache (fast) alles mit Systemkamera und Altglas und komme sehr gut damit klar. Vor allem die Sony Nex 5 N bietet sehr viel Komfort (Touchscreen für Lupenfunktion, Fokus-peaking) und war damals nicht allzu teuer (nach gescheiterter Paparatur habe ich für ein gebrauchtes Gehäuse mit Werksgarantie knapp über 350€ bezahlt) aber ich glaube, die gibt es nicht mehr im Handel, dafür ggf. Nachfolgekamera?


    Die Alpha 7 die ich zusätzlich benutze hat zwar eine gigantische Auflösung, aber die benutze ich eigentlich nie, weil mein PC jedesmal beim Stacken abk*ckt. Wenn's dann doch mal klappt habe ich Bilder mit 50MB, die muss man ich dann verkleinern um sie irgendwie durch das Internet zu pressen. Oder ich mache mal in Fototapete - steht mir offen.


    Ich würde mir niemals eine Spiegelreflex kaufen: zuviel Gewicht, zuviel Mechanik, und kein Zusatznutzen wenn man sowieso mit dem Display arbeitet


    LG, Uli


    Hallo Claus,


    dann eben mal Mittwoch Abend. Allerdings komme ich ja nur sporadisch hin, weil's dann ein 16-Stundentag ist was ich mittlerweile als ziemlich strapazierend empfinde. Meine Fototechnik bietet keine Geheimnisse, mal abgesehen davon, dass ich mir Zeit lasse..



    Liebe Grüße bis zur offiziellen Bekanntwerdung
    Uli

    Hallo Claus -



    Kennenlernen durch die Brust ins Auge - das ist ja mal eine tolle Sache!
    Falls Du schon unabhängig bist: Morgen gegen Mittag bin ich im Handtalgrund, Wanderparkplatz von Ebrach kommend Richtung Kitzingen/Dettelbach direkt am Ortsausgang rechts ab - hinter der kleinen Schrebergartensiedlung.


    Würde mich sehr freuen,


    Liebe Grüße,
    Uli



    Hallo Abeja,


    na da legst Du Dich aber ganz schön ins Zeug, um den beleidigten Popanz erebus ins rechte Licht zu rücken.


    Seien wir doch ehrlich, soviel Aufwand habe ich mit meinem Bildchen doch gar nicht verdient. Das ist nun mal ein wenig nach hinten gerutscht, das kann jedem mal passieren, warum sollte man sich deshalb aufregen?


    Lass gut sein.


    LG,


    Uli


    Hallo Stefan,


    Gröger 2 und FN habe ich, das ist ja meine Rumpfliteratur. Ich dachte nur, dass es etwas Spezielleres zu Amanita gibt - oder enthalten diese Bände bereits die vollständige akute Verwirrung und es hat sich (so wie ich) bislang noch niemand an die Arbeit gemacht das alles zu verinnerlichen?
    Den Kibby kenne ich von den Täublingen her, besitze ihn aber nicht. Werde mich mal informieren.


    Danke für den Hinweis,


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo Tuppie,


    Zitat von Tuppie


    Dann wünsche ich weiterhin ein Anwachsen der Muskeln und ein Schwinden der vor Euch liegenden Arbeit, damit Ihr den Grund des Gründens Eurer Dependance auch leben könnt.



    Naja, das mit der Muskulatur ist eher innerlich, nicht so wie beim Gouverneur.
    Und das entspannte Leben in F stellt sich auch so nach und nach ein. Man muss ja nur verdrängen, was es noch alles zu tun gibt.


    Liebe Grüße,


    Uli

    Hallo Jan-Arne,


    danke sehr! Es sind im wesentlichen aktuelle Funde von meinen vier diesjährigen Gängen durch das Gebiet. Die Bilder der Kraterellen, Herkuleskeulen und des Schleierling stammen allerdings aus dem Vorjahr.
    Es ist ein wirklich schönes und bisweilen mit überraschenden Funden gesegnetes Gebiet, das ich in dieser Woche wieder einmal aufsuchen will. Vielleicht finde ich dann auch wieder etwas von den genannten dreien


    Liebe Grüße,
    Uli



    [hr]


    Hallo Maria,


    das Pfifferparadoxon hat mich anfangs ziemlich genervt, ich hörte jedesmal den Pfifferling heraus - allerdings erleichtert diese Betrachtungsweise die Pilzbestimmung ganz ungemein.


    Danke für–™s Lob! In den vergangenen Jahren waren Brunnstube und Handtal meine Lieblings-Ostgebiete, im Westen war ich dann im Würzburger Raum unterwegs. Jetzt verlagert sich das Ganze allerdings mehr in den Thüringer Wald.
    Wenn Du dort manchmal bist kennst Du die Gebiete vielleicht. Es gibt ja viele schöne Ecken im gescheiterten "Hohe Buchener Wald", zum Beispiel Wotansborn oder auch <Klein Engelein>, dem ich einst einen Exkursionsbericht widmete.


    Für morgen Nachmittag habe ich das Handtal/Ebracher Forste eingeplant, mal schaun, was es zu finden gibt.


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo Mausmann,


    ob die mit den Zigeunern Ball spielen kann ich nicht beantworten, möglicherweise ist es umgekehrt.


    Allerdings weiß ich seit meiner Jugend, wie Zigeuner Igel zubereiteten. Hat mich immer wieder gereizt, das auch einmal zu versuchen.


    Da fällt mir auf: den Igelstäubling habe ich ja gar nicht erwähnt, obwohl ich es mir ursprünglich vorgenommen habe. Derjenige, den Du einmal rahmtest, der kam übrigens aus Brunnstube, aus dem noch gangbaren unteren Hangbereich. Dort, wo man - wenn ich–™s mir recht überlege - mit einigem Geschick sogar einen Wohnwagen abstellen könnte.


    Liebe Grüße nach HH
    Uli


    [hr]


    Hallo Stefan,


    Dank zurück!


    Zitat


    Ich nehme es dir überhaupt nicht übel, dass du eigentlich keine X. radicata und Steinpilze mehr fotorafierst.


    Puh! Wenigstens einer, der mich versteht.


    Während sich in den vergangenen Jahren bei Steinpilzfunden mein Raum-Zeit-Kontinuum immer verschob und ich in eine Art Blutrausch geriet, lassen die mich heute eher kalt.
    Nur manchmal, wenn der Mond günstig steht, manchmal, selten, dann packt es mich und meine Hand zuckt zum Auslöser. Vielleicht auch nicht ganz so selten. Aber das Regal zuhause ist wohlgefüllt mit Trockengut und frisch und schwerverdaulich zu essen stellt bei Dauermuskelkater eine Doppelbelastung dar, die ich gerne vermeide.


    Liebe Grüße,


    Uli


    [hr]


    Hallo Tuppie!


    Danke sehr für die Zustimmung. Leider finde ich kaum noch die Zeit für solche Dinge, muss auch jetzt wieder an Werk und Kabelschlitze zuschmieren.
    Vielleicht dann an lauschigen Winterabenden, wenn der kalte Wind ums Haus pfeift und ich am Mikroskop bei meinen Bestimmungsversuchen ins Leere laufe.
    Aber vermutlich habe ich dann nur noch Worte übrig und die wenigen Bilder des Jahres sind verbraucht...


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo cleoluka,


    Spaß habe ich natürlich grundsätzlich keinen, wenn ich da so einsam und alleine im Wald einen Pilz klarmache. Aber ich drücke mich nicht um meine Pflicht und tue, was getan werden muss. Die Bilder stammen übrigens von mehreren Besuchen zu denen ich mich im Laufe dieses Jahres verpflichtet fühlte. Und morgen muss ich wieder hinaus–¦


    Herrlich!


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo claus,


    na, das ist doch fein –“ aus der fernen Rhön bis ins Handtal hinab zu steigen und dort sogleich einen Pils-hotspot zu entdecken. Den kenne ich noch nicht.
    Ab und zu frühstücke ich aber vor der Inspektion bei Achtziger auf der Terasse. Wunderschöner Blick auf die Schokoladenseite des <Knasts>, der irgendwie sehr eigenwillig gebaut ist.


    Unter den alten Bäumen der Grünflächen ließe sich vielleicht auch etwas finden, jedoch habe ich mich noch nicht reingetraut. Nachher komme ich nicht mehr raus.



    Liebe Grüße,
    Uli


    PS: bist Du der Claus, den ich von den Treffen der Mainfränkischen Pilzfreunde kenne?

    –žAlso bei Brunnstube–œ, sagt der Rainer, –žda steht alles voller Zigeuner.–œ
     
    Schade, denkt Erebus - aber gut zu wissen.



    Eigentlich hat er das NSG Brunnstube für eine baldige Exkursion ins Auge gefasst.
    Naja, bei Ebrach gibt es ja noch das Handtal, da findet sich auch immer was.
    Zudem ist es sehr gehbar, ausgebaut und ohne große Steigungen.
     
    Ganz anders Brunnstube, da geht's ziemlich steil auf und ab, über Stock und Baum. Erebus hat definitiv keine Lust dort zwischen irgendwelchen Wohnwagen nach Pilzen zu suchen. Ständig angegafft und zu seinem grenzwertigen Verhalten einvernommen zu werden,.. und überhaupt: wie zum Teufel will man dort Wohnwagen aufstellen? Die ganze Geschichte stinkt doch zum Himmel!
     
    Um dem Gespräch eine sachliche Note zu verleihen fragt er nach: "Roma?"
     
    Rainer lacht.
     
    Tja –¦ wenn man über Pilze spricht. Mittlerweile durfte Erebus auch Schuster und Essenkehrer kennenlernen und wundert sich kaum noch über Pilzbenennungen, mal abgesehen von den wechselnden lateinischen.
    Einzig Otto gelang es noch eine Zeitlang Erebus zu irritieren, indem er stur darauf beharrte: "Ein jeder Pilz ist ein Pfiffer."
    Blödsinn.
    Erebus versucht zu korrigieren, doch Otto bleibt unbeeindruckt, "Nein, das ist schon korrekt, ein jeder Franke sagt zu Pfiffer Pfiffer, weil das so ist."
    Punktum.
     
    Also Handtal.
    Das mit den Zigeunern hat sich geklärt. Erebus findet keine.
     
    Dafür das eine oder andere und deshalb will er das Gebietchen einmal vorstellen.
     
    Was schön ist: der Wald hat oft noch Feuchtigkeit im Boden. Deutlich sieht man am Hang die Rinnen, in denen das Wasser herabschießt.
    Der unterste Teiche ist übervoll, was dem Biber zu verdanken ist, der hier mal gründlich Zahn anlegte. Selbst den Mönch hat er ertränkt, der schimmert aus anderthalb Meter Tiefe herauf.
     
    Am Wegesrand wird alle fünfzig Meter auf folierten Tafeln darauf hingewiesen, dass der putzige Geselle wieder da ist: Biberhype im Steigerwald.
     
     
    Der Weg führt etwa dreissig Meter oberhalb der Talsohle entlang und hat die hervorragende Eigenschaft aus Kalkschotter zu bestehen.
    Der Hang neigt sich, bestanden mit alten Buchen, nach Südost und unter dem lichten Blätterdach erwärmt sich der Boden in Sonnenlicht und im Geglitzer der Reflektionen auf den aneinander gereihten Teichen.
    Der Steigerwald ist ja eigentlich eine kühl-saure Angelegenheit, aber unterhalb des Weges halten sich auch schon mal kalkholde und thermophile Geschöpfe auf: Herkuleskeulen, schöne Korallen, der Königsröhrling.
     
    Ich trage hier ein paar Bilder zusammen, die auf etwa dreihundert Metern entlang des Weges entstanden sind. Den Königsröhrling bleibe ich aber schuldig, der war Rudis Privatvergnügen.
     
    Ohne weitere Worte–¦
     
    01 Amanita excelsa - Grauer Wulstling

     
    02 Boletus aestivalis –“ Sommersteinpilz an der Teichuferkante
     
     
    03 Clavaria incarnata - Fleischfarbene Wiesenkeule

     
    04 Clavariadelphus pistillaris –“ Herkuleskeule

     
    05 Clavariadelphus pistillaris –“ Herkuleskeule

     
    06 Cortinarius elegantissimus f. lucidus - Leuchtender Klumpfuß

     
    07 Craterellus cinereus - Grauer Leistling

     
    08 Craterellus cinereus - Grauer Leistling

     
    09 Gymnopus confluens - Knopfstiel-Blasssporrübling

     
    10 Helvella macropus - Graue Langfusslorchel

     
    11 Hericium coralloides - Ästiger Stachelbart

     
    12 Hygrocybe conica - Schwärzender Saftling

     
    13 Leccinum Pseudoscabrum –“ Hainbuchenraufuß

     
    14 Mycena pelianthina - Schwarzgezähnelter Rettich-Helmling

     
    15 Neoboletus luridiformis - Flockenstieliger Hexenröhrling
     
     
    16 Peziza cf otidea cf - Becherlings Öhrling

     
    17 Peziza spec –“ Becherling

     
    18 Pluteus leoninus - Löwengelber Dachpilz

     
    19 Polyporus leptocephalus - Löwengelber Stielporling

     
    20 Ramaria botrytis - Hahnenkamm-Koralle

     
    21 Rana temporaria –“ Grasfrosch

     
    22 Rozites caperatus –“ Reifpilz na also, geht doch

     
    23 Tylopilus felleus –“ Gallenröhrling

     
    24 Tylopilus felleus –“ Gallenröhrling

     
    25 unbekannt - den wüsste ich aber gerne

     
    26 Xerulia radicans - Grubiger Wurzelrübling

     
    27 dto.


    Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich Steinpilze, Hexenröhrlinge, Gallenröhrlinge und dergleichen nicht mehr fotografiere. Und den Grubigen Wurzelrübling schon gar nicht–¦
     
     
    LG, Uli
     
     
     


    .

    Hallo Stefan,



    ja, der Königsfliegenpilz ist ein ganz Hübscher, vor allem, weil er nicht nur braun sein muss. Ich hoffe natürlich auf weitere Funde, derzeit ist es aber trocken und pilzarm geworden, auch wenn es seit heute vormittag zögerlich regnet.
    Eigentlich kenne ich hier ja erst vier, fünf Gebiete und die auch nur oberflächlich von wenigen Besuchen, aber es werden natürlich mehr werden. Besonders freue ich mich über die Entdeckung einen größeren Rotbuchenareals, Osthang auf ca. 800m, bin mal gespannt, was sich da noch finden lässt.


    Danke für die weiteren Informationen, bei den Amaniten sieht meine Literatur eher streng bemessen aus.


    Liebe Grüße, auch von Isa,


    Uli

    Hallo Wolfgang,


    herzlichen Dank für den Zuspruch, allerdings werde ich meine Entscheidung nicht revidieren.


    Es ging mir nie darum etwas abzuräumen, ich habe mich durchaus schon in zweistelligen Platzierungen wiedergefunden und fand daran nichts auszusetzen.
    Klar, man macht hier mit, um möglichst weit vorne zu landen, aber das ist kein Muss. Ich halte mich für durchaus in der Lage, Bilder einzuschätzen und kann klaglos bessere Bilder vor meinen akzeptieren.


    Wenn Du von einem Aussetzer sprichst, dann lese ich das als Aussetzer der Jury oder von Jurymitgliedern, die entweder nicht in der Lage sind Bilder zu beurteilen oder aber etwas anderes bezwecken als dem eigentlichen Auftrag nachzukommen. Letzteres fände ich besonders schlimm.
    Ich kann weder das eine noch das andere akzeptieren werde auch nicht mehr in der Lage sein, mein Vertrauen auf das Urteil der Jury zu setzen.


    Das es ein wenig dünn geworden ist im Fotowettbewerb ist mir auch schon aufgefallen. Besonders vermisse ich die Beiträge von Fotoegon, die ich eigentlich immer als sehr gut empfand.


    Liebe Grüße,
    Uli

    Hallo Peter,


    du weißt schon, dass ist mein Hang zu reisserischen Titeln und Wortspielereien.
    Allerdigs passt der Titel schon, denn es handelt sich doch tatsächlich um die eher häufigen Pilze.
    Seitdem ich mich um 800 Höhenmeter ein wenig umsehen konnte kamen natürlich noch ein paar hinzu, die ich vorher nicht zu Gesicht bekam. Allerdings nicht wegen ihrer Seltenheit sondern aufgrund ihrer anderen Ansprüche.


    Danke schön für das Lob zu deren Abbildung.


    Liebe Grüße auch an Irmgard,
    Uli


    [hr]


    Hallo Ingo,


    danke für die Bestätigung. Es handelte sich nach meinem Dafürhalten schon um eine geschlossene Kollektion, die FK standen mit einem max. Abstand von ca. 1,5m voneinander entfernt und Anderes sah ich dort nicht.


    Die Problematik bei der Bestimmung der Scheidenstreiflinge -zu der Stefan ja auch etwas zu sagen hat- ist mir hier bereits zu Ohren gekommen. Auch wenn ich mittlerweile bei meiner Abbildung zum Zweifarbigen Scheidenstreifling tendiere (ich werde das bei der Betextung anpassen), wird mir das nun zu kompliziert. Dann werde ich wohl mit sl. und spp. und agg. vorlieb nehmen müssen.


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo Tuppie,


    danke für's Lob. Seitdem bereits zweimal eine Festplatte ihren Geist aufgab und alle Schätze mit in den bitlosen Orkus entführte werde ich gar nicht mehr so gerne an das Speichermedium erinnert. Ich werde heute mal eine Datensicherung machen. Vorrausgesetzt ich finde die kleine blaue externe Festplatte.


    Letztes Jahr war ja derart beschaffen, dass wir gezwungen wurden, die Lebensweise von Wüstenagamen zu imitieren. Damals kamen wir für eine Woche nach Frauenwald - ach, wie grün war da das Gras! Man hätte vor Wonne Milch geben können.
    In der Folge entstand die Dependance Frauenwald, besser gesagt: sie entsteht noch.
    Alte Herrschaften können ganz schön spleenig sein, und lassen manchen gutgemeinten Rat außer acht.
    Ich denke aber, auf der Habenseite sorgt ein heftiger Dauermuskelkaterb dem Schwund selbiger Muskeln entgegen. Bei mir sind sie jedenfalls noch, wenn auch rudimentär, vorhanden.


    Liebe Grüße
    aus Frauenwald, auch von Isa,


    Uli


    [hr]


    Hallo Mausmann!


    Der Überschwang voll Lob tut gut. Die Bemäkelung an Nr. 17 kann ich ja auch nachvollziehen, bekommt man diesen normalerweise ziemlich verdreckten Schurken nur schwer als 'Eispilz' fotografiert. Mir gefällt er wohl grade deshalb: Frisch, ungebräunt und eisig.
    Auf den Kommentar zu meinem Entschluss werde ich nicht weiter eingehen, das gehört nicht hierher.


    Gutes Gelingen bei baldiger Pilztour - ich war heute nach Sonnenaufgang schon unterwegs und fand außer Milchlingen, Täublingen und einem Schiefknolliger Anis-Champignon nichts.



    Herzlichen Dank und liebe Grüße


    Uli




    [hr]


    Hallo Heidi,



    ich bin kein Fachmann für die Täublingsbestimmung, aber die oft rot überhauchten Stiele -bisweilen ist das auch ziemlich kräftig- der Wuchs in kleinen Grüppchen, das harte Fleisch, kaum abziehbare Huthaut, Rotbuchen und der nicht scharfe Geschmack sollen für den Harten Zinnobertäubling kennzeichnend sein. So hat man es mir beigebracht.
    Tiefer kenne ich die Materie nicht, auch wenn ich nun einen synoptischen Bestimmungsschlüssel benutze. Allerdings mache ich vor den mikroskopischen Merkmalen noch Halt.


    Da es jedoch nur diese beiden Täublingsarten gibt: immer nur hineinbeißen.
    Schmecken tun beide nicht und anstelle des Genusses eines Buchen-Speitäublings kannst Du Dir alternativ auch mit einer Rasierklinge die Zungenspitze abschneiden. ==2



    Danke und liebe Grüße,
    Uli

    Hallo Ingo,


    ja, vielleicht war der Vater der Wunsch des Gedankens.


    Die standen da als lockeres Grüppchen herum und waren unterschiedlichen Alters.
    Zweie schnitt ich längs durch um die gelbe Verfärbung unter der Huthaut zu finden, und tatsächlich: da war etwas, das den Bildern des großen Netzwerkes glich.
    Leider wurde mir zuvor noch keiner in die Hand gedrückt und niemand nannte mir die Merkmale, auf die es tatsächlich ankommt.
    Allerdings fand ich farblich ähnliche Hüte im Netz und auch die Hutfarbe gelb scheint erlaubt zu sein.



    Hier noch zusätzliche Bilder


    22


    23



    Zum zweifarbigen Scheidenstreifling, ja das wäre möglich, der Fotografierte war ein kapitales Exemplar von ca. 6 bis sieben Zentimetern Hutdurchmesser. Allerdings kenne ich den wesentlich deutlicher in seiner farbigen Absetzung. Die Knolle ist mir nun aber nicht mehr zugänglich, diese Begegnung liegt schon zwei Wochen zurück. Allerdings fand ich an dem Morgen nichts anderes als Stinkmorcheln und graue Scheidenstreiflinge (was nichts heißen will). Und wenngleich ich vernommen habe, dass das so einfach nicht ist mit den gräulichen Scheidenstreiflingen, habe ich es bei der Bestimmung bewenden lassen.
    Nächstes mal im Zweifel also Knollegucken.


    Herzlichen Dank und liebe Grüße,



    Uli


    [hr]


    Die Bilder stammen aus den letzten Wochen, feuchte Ecken muss ich auch suchen, denn seit vierzehn Tagen hat es hier im Raum Suhl/Frauenwald ebenfalls nicht mehr nachhaltig geregnet.


    Danke schön und liebe Grüße,


    Uli


    [hr]



    Hallo Heide,


    auch Dir ein Dankeschön.
    Mitte nächster Woche werde ich mal um Würzburg herum unterwegs sein, mittlerweile befürchte ich auch dort nur noch das schlimmste. Mal sehen wie es wird.


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo Sarah,


    na, das freut mich sehr. Für mehr war es ja nicht gedacht..


    Liebe Grüße und Dank,


    Uli


    [hr]


    Hallo Norbert,


    danke schön für's Schönfinden...
    Gemein ist im ursprünglichen Wortsinn gemeint, als verbreitet und häufig.


    Liebe Grüße,
    Uli


    [hr]


    Hallo Pilzfreunde,


    Isa und Erebus haben sich was angetan!


    Die beiden haben vor geraumer Zeit eine Art Nebenlebensschauplatz aufgemacht.
    Da treiben sie sich wochenends herum und Tapezieren.


    Verlegen Laminat, Drähte und Heizkörper, machen Möbel shabby-chic und bauen Fenster ein. So'n Zeug machen die am Wochenende.
    Und selten gucken sie auch Pilze.
     
    Ohne Worte ein paar Bilder aus dem Thüringer Wald:
     
     
    01 Amanita fulva - Rotbrauner Streifling


    02 Amanita phalloides - Grüner Knollenblätterpilz



    03Amanita regalis - Königsfliegenpilz


    04 Amanita vaginata - Grauer Scheidenstreifling oder: Amanita battarrae - Zweifarbiger Scheidenstreifling (danke, Ingo) auf jeden Fall aber einer aus dem Umfeld der beiden


    05 Boletus aestivalis - Sommersteinpilz



    06 Boletus edulis - Fichtensteinpilz




    07 Caloboletus calopus - Schönfuß-Röhrling


    08 Calocera viscosa - Klebriger Hörnling


    09 Fomes fomentarius - Zunderschwamm


    10 Fomitopsis pinicola - Rotrandiger Baumschwamm


    11 Fistulina hepatica - Lebereischling


    12 Fuligo septica - Gelbe Lohblüte


    13 Lactarius blennius cf - Graugrüner Milchling


    14 Oligoporus stipticus - Bitterer Saftporling


    15 Polyporus leptocephalus - Löwengelber Stielporling


    16 Porphyrellus porphyrosporus - Porphyr-Röhrling


    17 Pseudohydnum gelatinosum - Zitterzahn


    18 Russula nobilis cf - Buchen-Speitäubling unter Buche und höllisch scharf



    19 Russula rosea cf - Harter Zinnober-Täubling unter Buche


    20 Strobilomyces strobilaceus - Strubbelkopfröhrling


    21 Xerocomellus spec - Rotfußröhrling unter Buche und Fichte






    LG, Uli






    .

    Liebe Heide,



    Grundsätzlich finde ich die Idee natürlich gut, dass logo des Pilzforums zu verwenden.


    Allerdings meine ich, das die vorgeschlagene weiße Vignette etwas aufkleberhaft wirkt und die stimmige Gestaltung des Gesamteindruckes zerstört.
    Könnte man hier nicht beim schwarzen Hintergrund bleiben und ggf. die Schriftfarbe ändern?
    Oder die Schrift in den Fließtext einbinden und nur die Pilzgruppe vor schwarzem Hintergrund abbilden?


    Liebe Grüße,
    Uli


    Bild 3, Platz 8
    Perfekter (seltener) Pilz, sitzt sehr gut im Bild, sehr satte schöne Farben, sehr gute Schärfe vom "Meister der spätnachmittäglichen Stunde"
    (keine extra-nah Anmerkungen)


    War diesmal ca. Mittag (sonntags geht es bei mir bereits vor Sonnenuntergang). Was ich zum Fund noch zu sagen hätte: der ist ja nicht einfach selten, sonder extrem selten. Mindestens.
    Seitdem ich weiß, wo Jürgen Schreiner vor 22 Jahren seinen Fund zur Erstbeschreibung für Deutschland machte besuche ich den Ort immer wieder einmal. Jetzt, nach vier Jahren, wurde ich mit einem Exemplar fündig.
    Der leuchtete regelrecht ketchuprot durchs Unterholz...


    LG, Uli


    sag bloß, du hast keine Nagelschere und keine Pinzette dabei. Ich meine ja den nicht pilztragenden oberen hellen Teil des Halms.
    Aber, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher ob der Eindruck dann wirklich schlüssiger wird.
    Anyway, you did a good jaob



    LG, Uli

    Aus gegebenem Anlass versuche ich mich auch einmal an der Beurteilung der eingesandten Bilder.


    Zunächst aber



    –¦
    Ein Ansporn für schöne weitere Bilder.
    –¦


    Ja, Dieter, als ich nach der Veröffentlichung Dein Bild sah war mir sofort klar, dass es ein brandheißer Kandidat für einen ersten Platz ist - meinen herzlichen Glückwunsch zum Gewinn!


    Was ich daran auszusetzen habe, aber ich bin mir in dieser Hinsicht nicht wirklich sicher, das ist dieser helle Grashalm, der gewinkelt den Hintergrund durchschneidet.
    Vermutlich hätte ich versucht ihn zu entfernen. Ohne diesen Halm würde der Betrachter den Stiel des Pilzes deutlicher und die Fragilität der ganzen Konstruktion mit Verwunderung und Faszination zur Kenntnis nehmen.


    In der Gruppe der guten Bilder sah ich zudem die Bilder 12 und 7 (vierter Platz und zweiter Platz) und zwar in dieser Reihenfolge. Die sparrigen Schüpplinge (?) sind vom Kinn ab ein wenig diffus geraten, was ich als negativ empfinde, zudem stört mich der rötlich durchschienene Blätterkanz rechts –“ der lenkt den Blick zu sehr auf sich und vom eigentlichen Gegenstand des Bildes ab.
    Der detailreiche, abrupt einsetzende und ein wenig öde erscheinende Hintergrund sowie der unscharfe Fleck vor dem Fuß des Kleinen linken verweisen Bild 7 für mich hinter Bild 12, an dem man eigentlich nur bemängeln kann, dass die Pilze wenig spektakulär sind. Umso schöner die gute Platzierung, die dieses ästhetisch komponierte Bild wirklich - und vielleicht grade deshalb- verdient.


    Bild 13 (zweiter Platz) leidet nicht an –žArtefakten–œ (das ganze Bild ist und bleibt doch sowieso immer ein Artefakt), nur bei genauem Hinschauen nehme ich eine übersprungene Schärfenebene wahr, nein, für mich fehlt hier der Ausblick in das Umfeld. Irgendwie erscheinen die Pilze –šins Laub gelegt–˜. Die Entfernung einiger Blätter aus dem direkten Hintergrund der Pilze, also die Freistellung auch hinter dem Objekt, hätten positive Bildaspekte freigegeben, die mir hier fehlen.
    Was mitunter ein Gewinn für den Bildeindruck ist, weil es Authentizität zum Ausdruck bringt, das sind Verunreinigungen und Dinge wie Waldfrüchte, Nadeln etc.
    Die können allerdings auch sehr stören! Hier ist es das fädig Etwas, das den Leistenansatz des rechten Pilzes überschneidet.


    Bild 10 (vierter Platz) zeigt den Fuchsigen Scheidenstreifling in einem Jungzustand der sehr vergänglich ist und nicht häufig fotografiert wird. Wenn ich mir dieses imposante flockige Velum ansehe wird mein Blick allerdings immer auf den zweiten Pilz gezogen, der wie in einem Spiegel die Rückansicht des Pilzes zu geben scheint. Das stört mich, ebenso die grenzwertigen Pixelkontraste die ich einer Überschärfung des Bildes zuschreibe.
    Hier hätte ich das vordere Exemplar für sich genommen, vielleicht noch den Fichtenzweig entfernt, oder die Perspektive so gewählt, dass Pilz zwo ein wenig weiter abgerückt wäre.
    Der Gesamteindruck ist der eines nicht recht gelungenen Bildes, aus dem man mehr hätte machen können.


    Bild 8, Platz sechs. Tja. Als ich zum ersten Mal ein (gelungenes) Bild mit Guttationstropfen sah, stand für mich fest, dass ich so etwas Schönes auch eines Tages fotografieren will.
    Seither sind mir tatsächlich einige Bilder gelungen und viele andere sehr gelungene finde ich immer wieder auf den einschlägigen Internetseiten, in Pilzführern und in sonstigen Veröffentlichungen. Was dem Sujet und einer gelungenen Umsetzung keinen Abbruch tut, denn diese Guttationstropfen sind immer wieder faszinierend.
    Beim vorliegenden Bild sehe ich aber Einiges, was mich nicht überzeugen kann. Zum einen ist das die zu harte frontale Ausleuchtung, möglicherweise geblitzt, die dem Bild nicht bekommt. Zu gleichmäßig geht mir der Schärfebereich in den stark betonten –“weil zu hellen- unscharfen Bereich über, was mein Empfinden von Bildtiefe erheblich stört. Zudem ist der flächenfüllende untere Bildbereich zu groß gewählt. Hier findet ja nichts statt, er ist wohl einzig dem Umstand geschuldet, dass die Länge der Hutkante das Format festlegt und dadurch viel Nebenschauplatz entsteht. Was mir gefällt, das ist der leichte Schwung dieser Hutkante, ich meine, es hätte mir einer pfeilgraden Waagerechten schlimmer kommen können.
    Insgesamt ist das ein Bild, das wohl einen Ansatz (nämlich das faszinierende Motiv) enthält, jedoch weniger eine gestalterische Umsetzung.


    Bild 14 auf dem sechsten Platz enthält Merkmale wie ich sie auch in Bild 12 finde, die Art der Freistellung und der Platzierung des Objektes ist ähnlich, jedoch hapert es bei Bild 14 bei den Tonwerten. Pilz und Moos wirken auf mich ein fahl, ausgelaugt und leicht überstrahlt vor dem recht dunklen Hintergrund.
    Zudem ist der Pilz mit der Schwerkraft nicht im reinen, neigt sich in einem unnatürlichen Maß aus der Vertikalen, was ich einer nicht gelungenen Andreasierung* zuschreibe.
    Zudem kann ich dem Motiv selbst wenig abgewinnen, ist es doch einer dieser Mittleren-bräunlich-beigelichen, zu denen ich immer noch keinen Zugang gewinne.
    In diesem Falle jedoch ist der Pilz frisch und knackig, man sieht sogar noch die ungesäuberte Schweißnaht des zweiteiligen Spritzgusswerkzeuges am Hutsaum. Ja, das gefällt mir dann doch.


    Bild 3, Platz acht, den schenke ich mir hier.


    Bild 4, Platz neun. Diese Bild ist in meinen Augen etwas unglücklich ausgeleuchtet und mit zu viel Schärfe im Hintergrund versehen. Hier erinnern zweierlei Lichtführungen an eine Bildmontage, die aber nicht vorliegt. Eigentlich handelt es sich um ein schönes Motiv, das auch Geschichten erzählen könnte, wäre da nicht das unnatürliche Licht von unten vor dem natürlichen Licht von oben im Sonnenfleck dahinter.


    Bild 11, Platz zehn. Anmutige Bildgestaltung mit Kerf auf Mumie. Es wird aber vermutlich ein Spinnentier sein. Der Pilz wird hier zweitrangig und ist durch den verwurschelten Hut kaum noch erkennbar. Mir gefällt das Bild gut, allerdings habe ich es nicht im führenden Feld der Teilnehmer gesehen. Vermutlich würde es noch gewinnen, wenn die beiden randdurchbrechenden Elemente auf der rechten Seite die Diagonalkomposition nicht stören würden. Insgesamt ist es durch den sehr mageren Hintergrund jedoch etwas steril und erinnert mich an –šPilz im Terrarium–˜, was aber nicht stören muss.


    Bild 1, Platz elf. Horrido zum edlen Waidwerk und ganz speziell zur Pilzjagd! Der vorwitzige Fruchtkörper hat seine Verankerung aufgegeben und reckt sich mächtig ins Bild. Ob ihn der Jägersmann nun erspäht?
    Tatsächlich vermag dieses Bild eine Geschichte zu erzählen, hat eine starke illustrative Komponente, aber mir gefällt das leider nicht. Der sieht ein wenig auf der Strecke geblieben aus, auch wenn sich der Schuss noch nicht löste. Der Fruchtkörper erscheint mir zu strunkvoll und ungünstig geneigt. Diesen vorwitzigen gestalterischen Willen habe ich auch ganz richtig sogleich bei meiner Lieblings-Pilzwettbewerbs-Kolumnistin gesehen. Irgendwie das Thema verfehlt, auch wenn es, wie wir alle wissen, kein Thema beim Wettbewerb gibt.


    Bild 2, Platz zwölf –“ eine Verkettung unglücklicher Umstände führt dazu, dass mich das Bild nicht gewinnen kann: auch hier eine gestalterische Diagonale, eine Art Trichterkette, allerdings scheint die Schärfe im Bild dem Zufall überlassen worden zu sein, oder dem Autofocus oder sonst wem, jedoch nicht einer bewussten Gestaltung. Der Anschnitt des Pilzes zuvorderst, knapp unterhut, kommt so jedoch kaum negativ zum Tragen, ein –“wie ich meine- interessanter Aspekt, denn die Schärfe ruht erst hinterwärts auf einem mittleren Stückchen Stock und ein paar ausgesuchten mittleren Lamellenabschnitten.
    Wenn man sich mit einer derart schwierigen Gestaltung versucht –“ einer Diagonalen, die nicht parallel zur Betrachtungsebene verläuft sondern von links unten vorne nach halbrechts oben hinten –“ hat man mit einer Unzahl von Widrigkeiten zu kämpfen. Ich weiß das, weil ich es selbst schon versuchte. Gesetzt den Fall, dass man in einer derartigen Staffelung von Motiven ein einzelnes als bildbestimmend herausarbeiten will, dann benötigt man neben einer Ausrüstung mit umfangreichen manuellen Eingriffsmöglichkeiten noch sehr viel Geduld und guten Willen um zu einem brauchbaren Ergebnis zu gelangen. Mir ist das noch nicht gelungen.
    Ungünstig ist die –šHut aus Stiel aus Hut aus Stiel–˜ Anordnung- es sein denn, sie sei so gewollt.


    Bild 6, Platz zwölf. Daraus hätte mehr werden können, wenn da nicht so viele unerfüllte Pixel im Hintergrund schwimmen würden und die Schärfe dafür einen Tick großzügiger gewesen wäre.
    Fahrradkette, sozusagen.
    Bei diesen käsigen Pilzchen finde ich immer den Kollar besonders interessant, den man hier gleich dreifach von unten bewundern darf, aber etwas mehr Schärfe hätte dem Bild sicherlich gut getan. Vielleicht eine bewusst gewählte zuträgliche Blende?



    So. Das wars.


    Fast.



    –¦
    Ein Ansporn für schöne weitere Bilder.
    –¦


    Schön wär–™s, Dieter.


    Ich muss nun eine gegenteilige Erfahrung machen, bin enttäuscht und werde mich in der Zukunft nicht mehr am Fotowettbewerb beteiligen.



    Liebe Grüße,
    Uli



    *) Andreasierung: Freistellung eines Pilzes zur besseren Bildgestaltung durch Translozierung in ein geeignetes Umfeld.



    .

    Liebe Anna,


    es ist mir eine Ehre, Dir als erster zum Geburtstag gratulieren zu dürfen!
    Herzlichen Glückwunsch von Isa und mir,


    Liebe Grüße,
    Uli



    Mit einem Fund von gestern ;)


    Liebes Forum,


    ich freue mich!
    So selten, wie ich noch in den Wald komme ... und dann doch einen Treffer zu landen, da fühlt man sich so richtig belohnt.


    Die drei Pilze waren allerdings schon sehr verwurmt, ich ließ sie stehen, nachdem ich ihren Stil ein wenig gedrückt hatte.


    Herzlichen Dank an die Jury und die Gratulanten,



    liebe Grüße
    Uli



    zu den Vereinstreffen der Pilzfreunde werden derzeit regelmäßig welche mitgebracht und am Blutsee sah ich dieses Jahr auch schon zwei, drei ziemlich überständige Exemplare.
    Ich finde, es ist einer der wirklich schönen Pilze, manchmal beinahe Golden-metallisch gefärbt..


    LG, Uli