Wie sagte mir mal jemand? Täublinge ohne Sporen und mikroskopische Merkmale zu bestimmen sei mykologisches Schattenboxen.
In diesem Fall wäre Täublinge anhand von Bildern zu bestimmen wohl reine Lotterie.
Ich halts so mit Täublingen. Sind sie als solche erkannt und bestimmt, ein Stück in den Mund und rumkauen. Nach einiger Zeit ausspucken. Bleibt er mild, ist er essbar. (Aber er muss ganz sicher als Täubling erkannt sein!!!)
Ich hatte allerdings schon einen, da wurde es erst nach ein paar Minuten scharf im Mund.
Nach meiner Erfahrung sind "dunklere mehrfarbige (Farben ineinanderlaufende)" Täublinge meistens mild. Grüne meist auch (gibt aber solche wie den Birkentäubling die ... naja, müssen nicht sein).
Das mit den roten stimmt so nicht. Es gibt ausgezeichnete rote Täublinge wie den Apfeltäubling oder den Heringstäubling.
Ein weiteres Erkennungsmerkmal bei Speisetäublingen (also die die ich kenne, meist rosa rötlich orange) ist ja auch, dass die Huthaut nicht über den Hutrand läuft, also immer ein kleiner Rand "nackt bleibt". Ob das beim grünen auch so ist?
Frauentäublinge haben keine brüchigen Lamellen. Diese sind schön weich und geschmeidig ... wie Frauen (daher der Name ... hat mir jedenfalls auch mal jemand erzählt).
Gruss, der Hüft-Wulstling