Beiträge von Hüft-Wulstling

    Pro Drehbuch für Münstertatort


    • Gerichtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (natürlich passionierter Pilzsammler) lädt Frank Thiel zu einem Pilzessen ein, welches er aber sowas von nicht verträgt. (wird der Running-Gag dieser Folge). Egal was Thiel isst, überall hats Pilze dran, deren Genuss er «Darmaktivitäten » bezhalt.


    • Ein Toter wird gefunden.


    • Boerne findet heraus, dass die Person einer Vergiftung durch den weissen Knollenblätterpilz erlag, den er zusammen mit Chamignons eingenommen hat.


    • Alles deutet auf Unfall hin.


    • Da der Tote in Sachen Pilze sehr erfahren und sicher ist, hegt Frank Thiel berechtigte Zweifel.


    • Thiel findet heraus, dass in einem Pilzforum zwischen dem Toten und einem anderen User ein Streit entbrannte, welcher in übelsten Beleidigungen ausartete.


    • Die beiden sind im selben Pilzverein.


    • Der andere User behaupte dass es ihn gar nicht wunderte dass jener starb. Er hätte sich sowieso die ganze Zeit in seinem Pilzwissen überschätzt.


    • Boerne findet heraus, dass vor 2 Jahren Tochter und Sohn der beiden (ein Pärchen) ebenfalls an einem gemeinsamen Pilzmal starben. Unfall hiess es damals. Alles deutete nun zuerst auf einen Racheakt hin, da der zweite User überall behauptete, dass der Tote damals die Pilze der beiden kontrollierte. Der Tote verneinte dies aber zu Lebzeiten wehement, da sein Sohn schliesslich selbst sehr erfahren genug war und ihn nicht als Berater brauchte!


    • Frank Thiels Hippi-Taxichaffeur-Vater lädt Sohnemann zu einem Essen ein, welches er mit dem Spitzkegeligen Kahlopf verfeinert. Frank Thiels ist darauf während der Ermittlungen ziemlich Weggetreten (Steigerung des Running-Gags).


    • Schlussendlich ist die Freundin des Toten die Mörderin. Sie hatte es auf das Erbe abgesehen. Da dieser nicht heiraten wollte, musste sie zuerst seinen Sohn (mit dem sie sich gar nicht vertrug) inkl. seiner Ehefrau wegräumen um ans ganze Erbe zu kommen. Sie war zwar im Testament eingetragen, doch hätte sie nur einen kleinen Teil bekommen. Sie war abgebrüht genug 2 Jahre zwischen den Morden verstreichen zu lassen, um nicht direkt Verdacht zu schöpfen.

    Na da dank ich erstmal.


    Der Schönfuss der mit gezeigt wurde war eben auch sehr klein. Es wurde extra ein Expl. Gezeigt welches nicht dem Typus entspricht. Hat mich wohl mehr verunsichert als es lehrreich war. Aber das mit dem Stielnetz ist ja gut eingerichtet. Hatte ich wohl schon nicht mehr im Kopf.

    Hallo liebe Pilzgemeinde


    Der Rotfuss ist ja einer der ersten Pilze die man als Anfänger kennenlernt. Eigentlich unverkennbar. Nun habe ich schon Exemplare gefunden, deren Hut deutlich blasser sind als die Norm. Ebenso solche mit dickerem Fuss als gewohnt.


    Nun wurden mir kürzlich Schönfüsse gezeigt, deren Hutfarbe vom gräulichen schon fast ins braune gingen. Optisch gab es da für einen Anfänger eine Überschneidung.


    Frage: gibt es noch andere, keine farblichen Merkmale anhand welchen die beiden Pilze klar zu unterscheiden sind?


    Gruss, Hüft-Wulstling

    Hab ich jetzt einige gefunden (ca. 20 Stück). Was mich anfangs stutzig machte: Ich wohne im Flachland und laut Literatur sind die eher in den Bergen zu Hause. Die Kontrolle hat aber die Art bestätigt.


    Und ja, sie sind echt lecker. :thumbup:


    Lief mir kürlich mal über den Weg. Hutdurchmesser ca. 1.5 cm und etwas glitschig. Höhe ca. 2.5 cm. Er wuchs auf Totholz im Schwarzwald. Mehr Angaben kann ich leider nicht machen. Er fiel mir erst wieder auf als ich die Bilder von der Digicam nahm. Finde ihn aber ziemlich speziell (vorallem wegen den angespitzten Velumsresten) und schön.



    Auch ich möchte als Neuling erst mal alle ganz herzlich hier grüssen. Hab jetzt schon eine Zeitlang mitgelesen und finde es immer wieder spannend zu erfahren, wie was wo so wächst, wer so wen als Lieblingspilz hat, wieviel wo von wem gegessen wird und und und ...
    Pilze sind einfach ein unerschlöpfliches Thema. Ich hoffe, ich kann in Zukunft auch den einen oder anderen inspirierenden Beitrag beisteuern.


    Frühherbstliche Grüsse, Hüft-Wulstling

    Hallo erstmals liebe Forumsgemeinde


    Bin ein Neuling aus der Schweiz, auch was das Pilzesammlen an sich angeht. Ich hab aber schon einen Kurs besucht, mir von Freunden die schon länger dabei sind vieles erklären lassen und und kann doch schon einige Pilze mit Sicherheit bestimmen. Ansonsten gehts natürlich zur Kontrolle.


    Und genau da will ich zu dieser Frage mit einer These einhaken. Wurden die Pilze offiziell kontrolliert? Nicht das ich Zweifel an deiner Pilzbestimmungsqualität hege, aber ein bekanntes Phänomen ist nun mal die «Scheinvergiftung ». Solch psychosomatische Erkrankungen können die selben Symptome auweisen wie bei einer richtigen Vergiftung. Plötzlich hatt man innerliche Zweifel ob jeder Pilz doch richtig angeschaut wurde oder ob mann etwas übersehen hatt und es tritt so eine art Gegenteiliger Placebo-Effekt ein. Es wird einem mulmig und man wartet förmlich darauf dass sich der Körper meldet.


    Das mit dem Zweifel kenne ich zum Beispiel bei den Perlpilzen. Da rötet einer leicht, hat gereifte Manchetten etc., der Fall ist eigentlich klar. Trotzdem sieht er –“ wies bei Pilzen öfters der Fall ist –“ etwas anders aus wie auf den Bildern. Zum Beispiel hat er keine Velumsreste am Hut. Nichts desto Trotz bin ich mir sicher und haue ihn in die Pfanne. Erst im nachhinein hol ich mir die Bilder nochmals vor Augen und Frage mich, hab ich wirklich alles genau und richtig kontrolliert? leichtes Unbehagen muss ich mir dann selber wieder austreiben in dem ich mir sage: Quatsch, natürlich! Sonst hättest du ihn ja nie mitgenommen! Ich glaube solche Zweifel verschwinden mit der Zeit durch die Erfahrung die man mit den Pilzen sammelt. Man muss einfach aufpassen dass man nicht nachlässig wird.


    Aber eben, ist nur eine These. Evtl verträgt dein Freund ja wirklich die eine oder andere Sorte nicht.