Beiträge von heidewind

    Besonders interessant für mich und auch alle anderen ist sicher auch der Glänzende Lackporling!


    Unter dem chin. Namen Ling Zi (Pilz der Unsterblichkeit) wird er von einigen Firmen als Nahrungsergänzung angeboten - und zwar für teuer Geld! Bei einer Firma kosten 90 Kapseln Pilzpulver 45 Euro und man soll 3 Kapseln am Tag einnehmen. Da würde man sich über einen selbstgefunden Lackporling gleich nochmal extra freuen, wenn man das gesparte Geld bedenkt.



    Der Birkenporling-Tee, den ich gestern zum 1. Mal getrunken habe, schmeckt übrigens genauso wie ich den Lackporling-Tee in Erinnerung hatte. Vor einigen Jahren hatte ich mir Lackporling mal als Nahrungsergänzung bestellt, geliefert wurde ein ganzer Pilz der hart wie ein Stück Holz war. Davon hatte ich mir dann immer ein paar Stücke abgeschnitten und Tee daraus zubereitet.



    Interessant wäre vor allem, wer im Forum schon mal einen Glänzenden Lackporling gefunden hat. Wenn man die Suchfunktion benutzt findet man einige Verdachtsmomente, jedoch war es am Ende immer ein anderer Baumschwamm.

    Was es so alles gibt! Ich habe das 1. Mal von diesem Pilz gehört. Er soll unterirdisch aus dem Kopf von Raupen wachsen...


    wikipedia sagt:
    Traditionell wurde der Pilz in China zur Stärkung geschwächter älterer Menschen eingesetzt.
    Die Leistungssteigerung chinesischer Leichtathleten anfang der 1990er Jahre wird zum Teil auf die Einnahme des Pilzes zurückgeführt.
    Wissenschaftlich konnte ein Zusammenhang der Anwendung des Raupenpilzes mit einer Verbesserung des Energiestoffwechsels bestätigt werden. Außerdem soll der Pilz die Abwehrkräfte stärken und die Heilung einer Vielzahl von Krankheiten beschleunigen.

    Ich hatte vor einer Woche ca. 15 Trompetchen gefunden - Rotbuchenwald an einer kleinen Grasstelle nähe/oberhalb eines Baches.


    Da ich gelesen hatte, daß diese Pilze meist standorttreu sind, war ich gestern wieder dort und habe tatsächlich an der genau gleichen Stelle 6 kleine gefunden. Hätte ich die obengenannten Stelle nicht schon gekannt, hätte ich die kleinen Trompetchen niemals gefunden. Ich musste sogar das Laub beiseite schieben und siehe da, sie versteckten sich dadrunter.


    Daraufhin habe ich sämtliche Grasstellen dieses Rotbuchenwaldes abgegrast, aber keine weiteren Trompeten mehr gefunden. jetzt in den letzten Tagen ist soviel Laub gefallen, daß es auch langsam zu schwierig wird, die kleinen zu finden.


    Keine Schwemme, wie hier manche berichten, aber immerhin durfte ich sie probieren... Geschmack richtung Trüffel kommt hin, aber auch mit einem starken Pilzgeschmack. In Butter geschwenkt waren sie ganz lecker, schmeckten aber einem Bekannten der Trüffel mag (aber keine Pilze) überhaupt nicht.

    uff, so jetzt habe ich mit mit ausreichend Birkenporlingen eingedeckt - müsste bis nächsten Herbst reichen. Das Schneiden und Trocknen wird sicher noch den ganzen Abend einnehmen, aber das macht man ja gerne, wenn es um Pilze und noch dazu um Heilmittel geht!


    Habe heute alle Birken abgeklappert, die zu Fuß erreichbar waren - ca. 3 Stunden hat es mich gekostet und mir 14 Birkenporlinge eingebracht - von ganz ganz kleinen bis hin zu richtig großen. Ich musste dafür sogar eine Birke fällen :D ...naja, sie war so morsch, daß einmal kurz am Stamm wackeln sie sofort zu Fall gebracht hat. ;)


    Mir fiel dabei auf, daß der Birkenporling sich nicht an den schon richtig alten/morschen Birkenstämmen, die schon länger am Boden liegen aufhält, sondern an relativ "frischen", die erst ca. 1-3 Jahre liegen. Kann das jemand bestätigen oder war es nur Zufall?
    Der obige erwähnte morsche Baumstamm war die einzige Ausnahme, aber der Teil des Stammes, an dem sich der Pilz befand, war auch noch nicht so morsch. [hr]
    noch was kann ich beitragen:
    Gestern hatte ich noch vom Ling Zi (glänzender Lackporling) geschrieben. Ich hatte mir diesen Pilz mal vor Jahren als getrocknetes Stück (war hart wie Holz) irgendwo bestellt und mir damals auch Tee daraus zubereitet.
    Nun habe ich erst heute den Birkenporling-Tee probiert - und er schmeckt ganz genauso wie ich den Lackporling-Tee in Erinnerung habe!

    In meinen 2 Pilzbüchern steht auch jeweils was von 8 Minuten und im anderen Buch 8-10 Minuten kochen. Neulich haben wir das Vorkochen ganz weggelassen und nur 10 Minuten mit reichlich Brühe in der Pfanne geschmort und die ganze Familie hat es vertragen. Naja, das war ja dann auch quasi Kochen.
    Das mit den 15 Minuten werde ich beim nächsten Mal ausprobieren, die Hallimasche halten ja einiges aus und sind trotzdem noch bissfest.

    Gerade fand ich auf einer Pferdewiese diesen Röhrling:


    Der Hut ist etwas klebrig, Röhren wie Stiel gelb, Geruch unterscheidet sich für mich nicht von anderen Röhrlingen:





    [hr]
    Ich hätte evtl. einen Kuhröhrling im Verdacht, jedoch kenne ich diesen nur von Fotos und auf dieser Wiese waren seit 10 Jahren keine Kühe mehr, nur Pferde.


    Klebrig ist der Hut wie gesagt nur ein bißchen, aber auch der heute gefundene große Steinpilz ist heute klebrig, kann also auch am Wetter liegen (neblig, sehr wenig Sonne und nur durch den Nebel hindurch)


    Ein paar der Pilze sind schon relativ alt. Wenn ein Pilz mit ansonsten gelblichen Röhren weiße oder braune Stellen aufweist weg damit.



    Ich habe in solchen Fällen bisher einfach immer nur die Röhren komplett entfernt - jedenfalls wenn der Fruchtkörper selbst noch einwandfrei aussieht.
    Ist das in Ordnung oder muss / sollte man wirklich direkt den ganzen Pilz wegwerfen? Bei den Rotfussröhrlingen würde das bedeuten, daß ich 90 - 95 % im Wald stehen lassen müsste...


    Also bisher haben weder meine Familie noch ich irgendwelche Unverträglichkeitsreaktionen gespürt.


    Ich mache mir allerdings nun etwas Sorgen, daß das Pilzeiweiß dann trotzdem schon zu alt sein könnte?

    Jetzt habe ich schon mehrfach gelesen, daß Schirmpilze sich dieses Jahr durchaus finden lassen - nur nicht von mir!


    Alle Waldstellen in den Nadelwäldern Nordrhein-Westfalens, wo ich sie in den letzten Jahren gefunden habe, sind dieses Jahr scheinbar Schirmpilz-frei.


    Gibt es dieses Jahr irgendwelche Besonderheiten, andere Standorte aufgrund des trockenen Sommers o.ä.?

    Ihr meint sicher, wenn man direkt in der Google-Bildersuche guckt - das ist schon klar, denn dafür sucht Google ja nur Fotos wo auf der gleichen Seite, wo das Foto ist, das gesuchte Wort vorkommt - und das kann wirklich alles sein.
    Ich weiß das, weil das Internet als Webseitenbetreiber mein Arbeitsplatz ist, aber vielen Leuten ist das gar nicht klar und gerade beim Thema Pilze führt das sicher häufig zu Verwirrung.
    Ich hatte Fotos von Wikipedia und anderen Pilzseiten gemeint.

    Aufgrund des Standorts wäre der Birkenreizker naheliegend, doch alle Fotos im Internet sehen so anders aus ein meine. Der Hut ist bei "meinen" Pilzen überhaupt nicht eingerollt.


    Nach den Internetfotos würde eher noch der Filzige Milchling oder Bruchreizker (Lactarius helvus) in Frage kommen,... ich werde das morgen näher analysieren und weitere Fotos machen.

    1) auf Stockschwämmchen wäre ich bei dieser Farbe nie gekommen


    2) Hallimasch klingt logisch - welche Unterart würdet Ihr vermuten? Der Hut ist so ausufernd... liegt das an der Unterart oder am Alter oder anderen Bedingungen?


    3) uff, mit Stockschwämmchen hab ich so meine Bestimmungsprobleme, ich war mir sicher gewesen, daß es Schwefelköpfe sind. Irrtum ausgeschlossen? (keine Angst, ich bezweifle daß ich mich je trauen werde Stockschwämmchen zu essen, schon weil ich mich nie sicher bin, ob ich welche vor mir habe.)


    Welcher von den Pilzen ein Gifthäubling sein könnte, würde mich natürlich auch brennend interessieren! Ich hoffe es ist keiner dabei, denn der Gifthäubling ist sowieso schon der Hauptgrund meines immensen Respekts vor den Stockschwämmchen.



    diese Fotos waren zuerst oben mit den Stockschwämmchen, aber das sind doch sicher andere? Ich hab sie mal oben ausgeschnitten und hier wieder eingefügt - was mögen das für Pilze sein?





    [hr]
    also jetzt hab ich doch noch weiter recherchiert und auch die untersten Fotos könnten Stockschwämmchen sein?


    und wenn die Fotos von 1) dann auch junge Stockschwämmchen sind,... ist ja wirklich unglaublich, wie die ihr Aussehen verändern...